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Semesterantrittskneipe

Am Samstag, dem 14. Oktober dieses Jahres, fand nach einem sehr interessanten Burschenschaftlichen Abend unsere Semesterantrittskneipe des Wintersemesters 2023/2024 auf unserem schönen Stauffenhaus statt. Durch die große Anwesenheit von Mitgliedern unserer geliebten Burschenschaft Stauffia und einer beträchtlichen Anzahl von Gästen, konnte der Kneipsaal seine festliche Wirkung gut entfalten und die traditionellen Lieder klangen besonders würdevoll.

Obwohl wir eine denkwürdige Rede unseres Sprechers und einen humorvollen Fuschennulk erleben durften, war der eigentliche Höhepunkt des Abends die Übergabe des Fuchsenbandes an drei junge Studenten, die sich entschlossen, Mitglieder zu werden. Unmittelbar danach folgten drei Burschungen, bei denen die ehemaligen Füchse der Münchener Burschenschaft Stauffia ihr Burschenband erhielten, während das „Burschenschafterlied“ erklang.

Entsprechend erfreut starten wir mit einem starken Mitgliederstand in das neue Semester und wünschen allen Studenten einen erfolgreichen Semesterbeginn und viel Erfolg bei den kommenden akademischen Herausforderungen.

1. Burschenschaftlicher Abend WS23/24

Am 14. Oktober 2023 fand der 1. Burschenschaftliche Abend auf dem Stauffenhaus statt, der mit einem beeindruckenden Vortrag von Dr. Clemens Marschner zum Thema „Die Dekadenz der Ästhetik und des guten Geschmacks in Stadtplanung und Architektur“ aufwartete. Die Veranstaltung, die von zahlreichen Bundesbrüdern besucht wurde, öffnete die Tür zu faszinierenden Einblicken in die Welt der Architektur und Ästhetik.

Traditionelle vs. Moderne Architektur

Eine der Schlüsselerkenntnisse seines Vortrags war die Tatsache, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen traditionelle Architektur bevorzugt. Dabei geht es um harmonische Proportionen, klare Linien und zeitlose Designs. Moderne Architektur, so stellte Dr. Marschner fest, wird hingegen oft von Architekten geschätzt, aber von der breiten Öffentlichkeit häufig als „hässlich“ empfunden.

Wiederherstellung der Schönheit

Eine ermutigende Botschaft von Dr. Marschner war, dass es durchaus möglich ist, wieder schöne Gebäude zu errichten. Dies muss nicht unbedingt teurer sein und kann außerdem nachhaltig konstruiert werden. Er präsentierte Beispiele aus der ganzen Welt, in denen die Rückkehr zur traditionellen Architektur positive Auswirkungen auf das Stadtbild und das Wohlgefühl der Bewohner hatte.

Schönheit als Weg zu einer besseren Zukunft

Der Vortrag von Dr. Clemens Marschner zeigte, dass Schönheit und Ästhetik in der Architektur keine subjektiven Meinungen sind, sondern auf objektiven Kriterien basieren. Er erklärte, warum die Mehrheit der Menschen traditionelle Architektur bevorzugt und wie die moderne Architektur oft die Erwartungen der Bevölkerung verfehlt. Gleichzeitig machte er Mut, dass es möglich ist, durch eine Wiederbelebung traditioneller Gestaltungsprinzipien wieder schönere und nachhaltigere Städte zu schaffen.

Die Veranstaltung inspirierte die Teilnehmer dazu, die Bedeutung von Ästhetik in der Architektur zu erkennen und sich für qualitativ hochwertige, ästhetisch ansprechende Gebäude einzusetzen. Die Diskussion darüber, wie wir unsere Städte schöner gestalten können, wird zweifellos weitergehen und hoffentlich zu positiven Veränderungen in unserer gebauten Umwelt führen. Dr. Clemens Marschner hat uns mit seiner Herangehensweise an die Architekturästhetik die Augen geöffnet und uns dazu ermutigt, die Schönheit in unseren Städten wiederzuentdecken

4. Burschenschaftlicher Abend: “Berufseinstieg als Absolvent – Jobsuche, Bewerbungsprozess und Gehaltsverhandlung aus ökonomischer und arbeitsrechtlicher Sicht”

Am 13. Juli fand unser vierter und damit abschließender Burschenschaftlicher Abend für dieses Semester statt. Ein Alter Herr, der selbst vor nicht allzu langer Zeit, nach seinem Studienabschluss, den Berufseinstieg vollzogen hat und seitdem einige Erfahrung im Personalwesen sammeln konnte, hat hier der jungen Aktiven-Generation einiges an Grundlagenwissen und auch hilfreiche Tipps geben können. Mit einer gut passenden Seminargröße von knapp einem Dutzend Bundesbrüdern und ein paar Gästen wurden der Bewerbungsprozess, wie auch die Arbeitgeberseite ausführlich dargestellt. Damit hat die Veranstaltung sowohl Einblicke in das Personalwesen, als auch eine gute Vorbereitung auf die Bewerbungsphase für die Bundesbrüder geboten. Ein Blick hinter die Kulissen des Auswahlprozesses ist da nur hilfreich. Damit passt die Veranstaltung sehr gut in unseren Lebensbund, in dem das Band zwischen den Generationen fortwährend gestärkt wird und alle von unserem Miteinander profitieren. Bei simulierten Bewerbungsgesprächen, bei denen sowohl das allgemeine, als auch das oft zweite fachliche Gespräch dargestellt wurden, konnten die sonst eher losen Gedanken zu dem Thema geordnet und ausprobiert werden und im Anschluss war wohl ein deutlich klareres und detaillierteres Bild dieses Prozesses erreicht. Von den Teilnehmern gab es reges Interesse und auch viele Fragen, die das allgemeine Verständnis vom Personalwesen, der Jobsuche und auch der Bewerbersuche gefördert haben. Inhaltlich aufgeteilt war das Seminar in einen Teil aus Arbeitgebersicht mit den Themen Arbeitsvertrag, Recruiting und Lohnkosten, sowie einen aus Arbeitnehmersicht mit den Punkten Jobsuche, Vorstellung und Angebot.

Insgesamt war es ein lehr- und hilfreicher Abend, der auch noch von einigen Bundesbrüdern ausklingen gelassen wurde und für den wir unserem Alten Herrn sehr danken.

Semesterabschlusskneipe

Mit der Semesterabschlusskneipe haben wir das ereignisreiche Sommersemester 2023 in gebührender Weise verabschiedet und uns noch einmal den studentischen Traditionen und Bräuchen hingegeben. Trotz der tropischen Temperaturen war der Kneipsaal nach unserem vorangegangenen Grillfest prächtig gefüllt. Besonders gefreut hat uns die Anwesenheit von Vertretern e.s.v. Burschenschaft Hilaritas Stuttgart und e.s.v. Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller.

In Anbetracht der heißen Temperaturen war es von großer Bedeutung, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Dieses Credo haben wir als Burschenschaft natürlich berücksichtigt. An diesem besonderen Tag hatten wir das Glück, dass einer unserer Bundesbrüder anlässlich seiner Hochzeit ein 50-Liter-Fass gespendet hat. An dieser Stelle gratuliert der Bund herzlich!

Die Semesterabschlusskneipe des Sommersemesters 2023 hat erneut gezeigt, dass unsere Burschenschaft ein Ort ist, an dem Menschen unterschiedlicher Hintergründe, Interessen und Studienrichtungen zusammenkommen können. Die Gemeinschaft steht im Mittelpunkt und basiert auf den Grundpfeilern von Tradition, Bildung und Freundschaft. Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, persönlich zu wachsen und bleibende Erinnerungen zu schaffen. Auch in diesem Semester wurde wieder deutlich, dass unsere Gemeinschaft eine bemerkenswerte Stärke und Kontinuität bewiesen hat. So blicken wir voll Stolz auf nun 130. Jahre Münchener Burschenschaft Stauffia. Diese lange Geschichte bestärkt uns darin, auch in Zukunft unsere Werte und Ideale zu verteidigen und als eng verbundener Bund zusammenzustehen!

Abschließend möchten wir allen Studenten viel Erfolg und Durchhaltevermögen für die bevorstehenden Prüfungen wünschen! 

Rückblick auf den 3. Burschenschaftlichen Abend: Freiheit und Recht – Hand in Hand?

Am 29. Juni fand unser 3. Burschenschaftlichen Abend auf unserem wunderschönen Stauffenhaus statt. Unter dem Thema „Freiheit und Recht – Hand in Hand?“ hatten wir das Vergnügen, Herrn Prof. Dr. David Dürr als Gastredner begrüßen zu dürfen.

Die Veranstaltung begann um 20 Uhr und zahlreiche Besucher waren anwesend, um den Vortrag von Herrn Dürr zu hören. Prof. Dürr ist ein angesehener Experte auf dem Gebiet der Rechtswissenschaften und eröffnete den Abend mit einem fesselnden Vortrag über die natürlichen Verhaltensgesetzmäßigkeiten, die jenseits staatlicher Einflussnahme existieren. Er betonte die Bedeutung des Rechts in einer freien Gesellschaft und präsentierte seine eigene Sichtweise auf dieses Thema.  

Der Abend war nicht nur von großer inhaltlicher Relevanz, sondern auch von hoher organisatorischer Qualität. Die Veranstaltung wurde auf Initiative unseres LdBA (Leiter der Burschenschaftlichen Abenden) in Zusammenarbeit mit dem Hayek-Club und Students for Liberty Deutschland organisiert. Die Zusammenarbeit dieser Organisationen ermöglichte einen breiteren Austausch von Ideen und Perspektiven zu diesem spannenden Thema.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer waren von dem Vortrag sichtlich beeindruckt und es entwickelten sich angeregte Diskussionen im Anschluss. Es war erfrischend zu sehen, wie verschiedene Standpunkte ausgetauscht und diskutiert wurden.

Nach dem Vortrag ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen. Es war eine hervorragende Gelegenheit, um neue Bekanntschaften zu machen und bestehende Freundschaften zu vertiefen. Der Burschenschaftliche Abend bot eine Plattform für einen offenen und konstruktiven Austausch über wichtige Themen, die unsere Gesellschaft betreffen.

Wir möchten uns bei Herrn Prof. Dr. David Dürr für seinen inspirierenden Vortrag bedanken und auch bei allen Burschenschaftern, die an dieser Veranstaltung teilgenommen haben. Es war ein erfolgreicher Abend, der uns alle dazu angeregt hat, weiter über die Bedeutung von Freiheit und Recht nachzudenken.

Genussvolle Tradition: Das Weißwurstfrühstück und der Stiftungsfest-Rückblick

Am letzten Tag unseres Stiftungsfests erwartete uns für den Ausklang eine langgelebte Tradition: das Weißwurstfrühstück auf dem schönen Stauffenhaus. Gemeinsam versammelten wir uns, um über das verlebte Stiftungsfest zu plaudern, feinste Brühwürste nebst Brezeln zu verspeisen und das eine oder andere Bier zu genießen.

Die Gesellschaft bei Tisch war heiterster Stimmung und blickte voll Stolz und Freude auf die vergangenen Tage. Wir erhoben unsere Bierkrüge auf das gelungene Stiftungsfest und genossen die gemütliche Atmosphäre, die von Freude und Zusammengehörigkeit geprägt war.

Mit vollen Bäuchen und glücklichen Herzen beendeten wir somit das Stiftungsfest an einem traumhauften Junitag mit Sonnenschein und dem Bewusstsein, etwas Einmaliges erlebt zu haben. Das Weißwurstfrühstück war der krönende Abschluss, der uns mit einem Lächeln auf den Lippen an unser 130. Stiftungsfest erinnert. Prost auf ein erfolgreiches Stiftungsfest und die wunderbaren Momente, die wir teilen durften!

Vivat, crescat, floreat Münchener Burschenschaft Stauffia!

Festball zum 130. Stiftungsfest

Zum 130. Stiftungsfest unserer lieben Münchener Burschenschaft Stauffia fand, wie es Brauch ist auch an diesem Pfingstsonntag unser Festball statt. Hierzu fanden sich neben den zahlreichen Gästen, viele Alte Herren und aktive mit ihren Begleitungen im Gasthaus Franz Inselkammer ein, um dort im Festsaal den Ball gebührend zu feiern.

Nach einem Sektempfang in der Abendsonne, welcher die Kulisse vieler erinnerungswürdiger Bilder stellen sollte, ging es in den Festsaal wo den Teilnehmenden ein dreigängies Menü serviert wurde. Gestärkt von diesem Mahl war nun jeder in der Lage das Tanzbein zu schwinge. Nachdem der Sprecher mit seiner Begleitung den Tanz eröffnete, fanden sich die Anwesenden auf der Tanzfläche ein und widmeten sich dem Hauptteil des Abends. Bei Walzer, Discofox und vielen anderen Tänzen, konnten die Aktiven zeigen, was sie in den vorangegangenen Tanzstunden, durch die Unterstützung der Altherrenschaft, erlernt hatten.

Selbstverständlich wurde nicht nur getanzt, sondern auch in heiterer Runde beisammengesessen und bei dem ein oder anderen Wein und Bier gute Gespräche geführt, welche die Stimmung beim Tanzen nie abfallen ließ.

Der jüngste Fuchs hielt wie es Tradition ist noch eine Rede an die werte Damenschaft.

Höhepunkt des Balls war die Tanzeinlage des Sprechers mit seiner Begleitung, die die Anwesenden mit einem traditionell Bayrischen Tanz beeindruckte.

Der Ball endete erst spät und wurde auf dem Haus noch bis in die Morgenstunden gelungen ausklingen lassen. So Endete ein für alle beteiligten wohl unvergesslicher Abend in geselliger Runde welcher die Bande zwischen Altherrenschaft und Aktivitas nochmals enger zu knüpfen vermochte.

Wir bedanken uns bei den vielen Alten Herren und Gästen, für den geselligen Abend und schönen Ausklang des 130. Stiftungsfest unserer lieben MB! Stauffia und hoffen es hat allen Gästen gut gefallen.

Der Festkommers zum 130. Stiftungsfest

Am 27. Mai 2023 fand der Festkommers zum 130. Stiftungsfest unserer lieben Münchener Burschenschaft Stauffia statt. Gefeiert wurde im Gasthaus Franz Inselkammer, wo unsere Gäste um 18 Uhr für das gemeinsame Abendessen zusammenkamen. 

Nach dem Einzug der Chargierten nahm der Festakt unter der Leitung unseres hohen Sprechers seinen Lauf. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei den Burschenschaften bedanken, die uns die Ehre erwiesen und an diesem feierlichen Ereignis eine Chargiertenabordnung entsandten. 

Wir danken der Münchener Burschenschaft Alemannia, der Münchener Burschenschaft Cimbria, der Karlsruher Burschenschaft Teutonia, der Karlsruher Burschenschaft Arminia, der Burschenschaft Rheno-Palatia Augsburg und der Burschenschaft Teutonia-Germania Marburg. Natürlich durften wir uns auch über viele weitere Gäste erfreuen, die mit uns gemeinsam das 130-jährige Bestehen der Münchener Burschenschaft Stauffia feierten. 

Die Festrede hielt Farbenbruder Professor Michael Hochgeschwender zum Thema der Kubakrise. Er beleuchtete die damalige Situation aus einer Vielzahl unterschiedlicher geopolitischer Perspektiven und erläuterte transparent, weshalb sich ein Vergleich zur aktuellen Lage in der Ukraine geradezu aufdrängt. Seine geschichtliche Expertise wurde von allen Beteiligten positiv aufgenommen und die Rede entsprechend aufmerksam verfolgt. An dieser Stelle ein herzlicher Dank für diesen Beitrag Professor Hochgeschwender.  

Nach dem Ende des Kommerses begab sich die Festgesellschaft auf das Stauffenhaus, um den Abend gebührend ausklingen zu lassen. Mit Methörnern und feinstem Augustiner Fassbierwurde in gelassener Stimmung weitergefeiert und auf weitere 130 Jahre Münchener Burschenschaft Stauffia angestoßen.

Begrüßungsabend des 130. Stiftungsfest

Als Eröffnung unseres festlichen Stiftungsfestwochenende fand unser Begrüßungsabend auf dem Haus statt. Mit zahlreichen Bundesbrüdern, ihren Familien, Vertretern örtlicher Burschenschaften wie e. s. v. MB! Alemannia als auch hergereiste Vertreter unserer Gründungsburschenschaft Teutonia Karlsruhe und zahlreiche Gäste konnte unser runder Geburtstag gebührend eingeläutet werden. 

Mit einigen Gläschen Sekt wurden alle in unserem eleganten Foyer eingeladen. Kurze Zeit später wurden wir ein Stockwerk höher in unserem prächtig hergerichteten Kneipsaal mit feierlichen Worten unseres Altherrenvorsitzenden begrüßt, um später den kulinarischen Höhepunkt des Abends verspeisen zu können: Büffet mit mehreren Gängen und einem Spanferkel. 

So konnte sich in feierlicher, als auch familiärer Atmosphäre auf das Wiedersehen vieler bekannten Gesichter gefreut werden, welche wir durch die Pandemie längere Zeit vermissten. 

Natürlich hielt sich ein Kreis der Unermüdlichen bis in den nächsten Morgen weiter an der Theke, um sich der Qualität des Bieres und des Mets auf unserem schönen Hause versichern zu können.

Wir bedanken uns bei allen Damen und Gästen für den gelungenen Auftakt für das 130. Stiftungsfest unserer lieben MB! Stauffia!

Maibowle

Letzten Freitag fand unsere alljährliche Maibowle statt. Auf dem gedeckten Buffet stand die in dreierlei Variation angerichtete Bowle mit frischem Hugo, Maibowle und Aperol Spritz. Unsere Veranstaltung war gut besucht von Freundinnen, Gästen und anderen Münchner Verbindungen, welche bis tief in die Nacht mit uns getanzt und die Bowlen genossen haben. Highlight war natürlich die Fuchsung eines neuen Mitglieds, der zum unserer Fuchsungsstrophe sein Band bekam.

Wir wünschen ihm eine frohe Fuchsenzeit in unserem Bund!