Archiv für den Monat: Juni 2024

2. ordentlicher BA

Unser zweiter ordentlicher Burschenschaftsabend fand im Rahmen eines interaktiven Seminars statt. Hierbei hat einer unserer Alten Herren im Zuge der internen Veranstaltung über „Vertrieb, Verhandlung und Abschluss“ referiert. Begonnen wurde mit einer theoretischen Einführung in die Grundlagen der Verhaltensökonomie und der Kommunikationswissenschaft. So wurde das Publikum nicht nur über das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun, die Maslowsche Bedürfnispyramide und Grundlagen der Rhetorik, sondern auch über Vertriebsprozesse und das Zustandekommen von Kaufentscheidungen aufgeklärt.

Nach einer Pause ging es nach dem kurzweiligen Theorieteil über zum Praktischen. Durch Rollenspiele wurden den Anwesenden die Herausforderungen und Feinheiten des Verkaufsgesprächs eindrucksvoll vermittelt. Bereichert durch die Perspektive erfolgreicher anwesender Alter Herren wurde gemeinsam erarbeitet, wie diese Situationen gemeistert werden können und wie man auch in anspruchsvollen Verhandlungen seine Ziele durchsetzen kann.

Wir danken unserem Alten Herren für diese bereichernden und lehrreichen Einblicke! An diesem Abend wurde wieder einmal allen Beteiligten klar vor Augen geführt, wie wichtig die akademische Bildung und deren konkrete Anwendung über den eigenen Fachbereich hinaus im späteren Leben ist!

2. außerordentlicher BA

Am 12. Juni haben wir erneut in Kooperation mit dem Hayek-Club einen Burschenschaftlichen Abend organisiert. Das Thema war: „Pandemie oder Plandemie – Von fachlicher Inkompetenz über Missachtung rechtlicher Mindeststandards auf dem Weg zum autoritären Staat?“

Herr PD Dr. Dr. Schierholz führte uns chronologisch und umfassend durch die Entwicklungen der Corona-Zeit. Zu Beginn erläuterte er, dass es sich sehr wohl um eine Pandemie handelte, diese in der Menschheit aber auch alle paar Jahrzehnte auftreten.
Die verschiedenen Phasen, Akteure und Maßnahmen sprach er strukturiert an und verglich die unterschiedlichen Herangehensweisen der Staaten. Deutschland hat in keinem Falle eine gute Figur gemacht.

Die Verfolgung Andersdenkender, von Wissenschaftlern, die für manche Narrative unbequem wurden, die Nutzung irreführender Zahlen und die Missachtung von Standards, teilweise sogar des gesunden Menschenverstandes führte er auf nicht nur interessante, sondern auch wenig ermüdende Art und Weise auf.
Die Sündenbockpolitik war ein stetiges und umfassendes Element in dieser Zeit. Denunziation ist wieder in Mode.
Was bleibt sind zum einen gesellschaftliche Spaltung, zum anderen demaskierte Institutionen und sensibilisierte Bürger.
Gewinne aus den Entwicklungen dieser Zeit hat natürlich auch die Pharma-Industrie gemacht. Längerfristig haben jedoch die großen Digitalunternehmen vornehmlich aus den Vereinigten Staaten profitiert.

Außerdem ist das Versagen von Politik und einigen anderen Bereichen während und vor der Krise sowie die fehlende Aufarbeitung und damit das fortgesetzte Versagen im Nachgang zu konstatieren. In den Folgejahren liest man, sicherlich aufgrund der Sensibilisierung und der Aufmerksamkeitsökonomie, immer wieder von der nächsten möglichen Seuche. Ob man die nächste tatsächliche Pandemie mit dem gleichen Personal oder ähnlich eingestellten Akteuren erleben möchte darf bezweifelt werden.
Der sehr umfassende Ansatz des Referenten und der Fragen des Publikums hat auch zum Anschneiden und Vergleich mit vielen artverwandten Themen geführt.

Herrenabend

Letzten Samstagabend sammelten wir uns in geselliger Runde auf dem Haus. Nach einem ereignisreichen Vormittag, an dem unser Kneipsaal zwei Bünden für einen Mensurtag zur Verfügung gestellt wurde, setzten wir uns zusammen für ein paar Teller Grillfleisch. Mit Farbenbrüdern der SV Syburgia Dortmund und sogar einem estnischen Korporierten wurden verschiedene Whiskeysorten von mild bis rauchig verkostet, auch an Zigarren fehlte es nicht.

Wegen der hohen Anzahl an Dortmundern wurde trotz unseres bayrischen Standortes das CL-Finale geschaut, das leider keine deutsche Mannschaft für sich gewinnen konnte. Später ließen wir den Abend an der Theke und bei Billardrunden ausklingen. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit der SV Syburgia!

Weißwurstfrühschoppen zum 131. Stiftungsfest

Als Ausklang unseres schönen Stiftungsfestes fand auch diesmal ein Weißwurstfrühschoppen statt. Mit frischen Weißwürsten, Beilagen, Brezn, Weißbier und Kuchen feierten wir die vergangenen Tage zusammen mit Alten Herren, der Aktivitas und Gästen.

Wir fingen am Morgen an und blieben in guter Gesellschaft bis zum späten Nachmittag zusammen, mit gutem Essen und guten Getränken. Wir sind froh, dass wir so ein schönes Stiftungsfest erleben und unseren Bund so gut feiern konnten.

Vivat, crescat, floreat Münchener Burschenschaft Stauffia!

Familienausflug in den Hirschgarten

Am Tag nach dem unglaublichen Stiftungsfest und mit wieder aufgeladenen Energien hatten wir das Vergnügen, uns mit den Bundesbrüdern und ihren Familien im Hirschgarten zu treffen. Bei spektakulärem Wetter und einer noch besseren Runde begannen wir den Tag mit einem erfrischenden Bier, um gegen die Junisonne anzukämpfen.

Dieser Ausflug war hervorragend, um die Gespräche des vorherigen Tages fortzusetzen und auch die Familien der Bundesbrüder zu treffen. Obwohl es am Nachmittag zu regnen begann, ließen wir uns nicht entmutigen und kehrten in unser schönes Haus zurück, um die großartige Zusammenkunft in der Gesellschaft von Familie und Freunden für das ganze Leben fortzusetzen.