Rückblick: Semesterabschlusskneipe des Wintersemesters 2019/2020

Wie im Flug verging das endende Semester, während dessen vor allem unsere vier neuen Füchse viel zu lernen hatten. Am 1. Februar wurde auf dem Haus unserer lieben Münchner Burschenschaft Stauffia bei der Semesterabschlusskneipe noch einmal auf die Herrlichkeit des couleurstudentischen Lebens angestoßen und gefeiert. Unsere aktiven Bundesbrüder genossen vor Beginn der Klausurenphase gemeinsam mit Alten Herren und einigen Gästen einen wahrhaft feuchtfröhlichen Abend.

Unser Sprecher entschied sich in seiner Rede für eine Bezugnahme auf die um sich greifende Klimahysterie, die seit Monaten fast alle anderen politischen Themen aus dem öffentlichen Diskurs zurückdrängt. Der Sprecher kritisierte die Panikmache der Fridays-for-Future-Apologetin Greta Thunberg und betonte, dass die meisten hervorgebrachten Ideen, wie beispielsweise die Verbote von Plastiktüten und Einwegbechern nur das moralische Gewissen der Unterstüzer beruhigen, aber nicht dem Klimaschutz dienen. Statt im Namen der Weltrettung in Deutschland wichtige Industriezweige, die unseren Wohlstand sichern, abzubauen, sollten wir lieber honorieren, welche massiven technischen Fortschritte z.B. in der Automobilbranche bereits erzielt wurden, die schon jetzt die Umweltschädlichkeit auf ein Minimum eindämmen. Der Sprecher plädierte dafür, dass wir uns als freigeistige Akademiker vernunftgeleiteten Debatten widmen und uns weder dem Lager der „Greta- Fanboys“ noch dem Lager der „Greta-Hater“ zuordnen sollten.

Nach dem Verklingen vieler wunderschöner Canti, die abwechselnd von drei Bundesbrüdern an der Bierorgel begleitet wurden, durften die Anwesenden nach dem Mitternachtsschrei noch den von den Füchsen vorbereiteten Imbiss verzehren und das Semester an der Theke ausklingen lassen.

Für die anstehenden Klausuren und Arbeiten wünschen wir allen studierenden Bundesbrüdern und ihren Kommilitonen erfolgreiche Ergebnisse, sodass die vorlesungsfreie Zeit sorgenfrei genossen werden kann.

Rückblick: Klassische Herrenmode – Eleganter Stil mit Studentenbudget

Am Freitag den 17. Januar durfte die MB! Stauffia einen besonderen Gast auf dem Haus begrüßen. Der Blogger und Vintagemode-Enthusiast Niklas Hoppe, auch als „Vintagebursche“ bekannt, hielt einen sehr interessanten Vortrag über anständige Herrenmode im 21. Jahrhundert.

Verbindungsstudenten sind vielerorts dafür bekannt, dass sie einen hohen Anspruch haben, sich anständig und dem Anlass angemessen zu kleiden. Die MB! Stauffia ist da freilich keine Ausnahme, ist sie doch bezüglich des Auftretens ihrer Mitglieder an das weiße Prinzip angelehnt. Vor diesem Hintergrund brachte Herr Hoppe vielerlei neue Einsichten bezüglich Vintagemode in die Welt der anwesenden Bundesbrüder und der zahlreich erschienenen Gäste.

Viele kennen bestimmt die herkömmlichen „Knigge-Regeln“ bezüglich des Anzugtragens, aber dieser Vortrag ging noch viel weiter. Herr Hoppe konnte überzeugen, in manchen Hinsichten etwas lässiger zu sein, und lieferte klare und nachvollziehbare Stilempfehlungen. So konnten selbst Anwesende, dich sich bereits gut auskannten, trotzdem viel lernen.

Aber am wichtigsten waren vielleicht die Empfehlungen zum Beschaffen von Vintagekleidung. Viele wissen, wie und wo sie gute Kleidung neu kaufen können. Unbekannter ist eher die Existenz von Kleinanzeigen mit hochtauglichen Anzügen und andere Herrenmode. Diesbezüglich war es sehr erfreulich, von Herrn Hoppe konkrete Empfehlungen bezüglich guter Angebote zu erhalten.

Die MB! Stauffia freut sich, dass die Gäste sehr großes Interesse zeigten, und auch über die fröhliche Gesellschaft, später am Abend an der Theke. Auch möchten wir uns herzlichst bei Herrn Hoppe bedanken, und hoffen, dass es ihm so gut wie uns gefallen hat.

Rückblick: Feuerzangenbowle

„Ein Teufelszeug, kann ich Ihnen sagen! Geht scheußlich aufs Gemüt. Und macht einen herrlichen Kater!“

Um dieses Zitat aus dem Kultfilm „Die Feuerzangenbowle“ zu überprüfen, veranstalteten wir am Samstag dem 30.11.19, zusammen mit e.v. ADV Selenia München, unsere traditionelle Feuerzangenbowle. Wie in jedem Jahr wurde die Feuerzangenbowle erneut von unserem Alten Herren Toni W. zubereitet, wofür sich die Aktivitas an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchte!

Pünktlich zu Veranstaltungsbeginn entflammte unser AH W. die Zuckerhüte der Feuerzangenbowle. Nun konnte der Abend in bläulichem Flammenschein endlich beginnen! Nachdem der Zucker vollständig in die Bowle getropft war, nahmen wir alle erstmal einen „wönzigen Schlock“ bevor wir mit dem Film starteten.

Wir lauschten aufmerksam den Erzählungen des Herrn Dr. Johannes Pfeiffer, tranken unsere köstliche Bowle und naschten an den angebotenen Köstlichkeiten.

Nach dem Ende des Films, fand der Abend seinen Ausklang bei vielen guten Gesprächen in unserem Foyer. Wir bedanken uns bei allen korporierten und nichtkorporierten Gästen für Ihr Erscheinen und wünschen eine besinnliche Vorweihnachtszeit!

Rückblick: Festkneipe anlässlich des 127. Gründungsfests

Der 9. November 2019 war für uns als Deutsche und als Stauffen ein zweifach geschichtsträchtiges Datum. Nicht nur gedachten wir dem 30. Jahrestag des Falls der Mauer die unser deutsches Vaterland jahrzehntelang teilte, sondern feierten auch die 127. Gründung unserer lieben MB! Stauffia!

Nach einer produktiven Aussprache am Nachmittag und einem gemeinsammen Abendessen konnte die Festkneipe beginnen, die durch die Anwesenheit zahlreicher Alter Herren beehrt wurde. Es sollte eine Festkneipe werden, die mit mehreren Höhepunkten aufwarten konnte!

Ein besonders freudiger Glanzpunkt war die Zelebrierung der Auszeichnung eines Alten Herren mit dem Bundesverdienstkreuz für seine beruflichen und ausserberuflichen Verdienste um unser deutsches Vaterland. Ihre Anerkennung äußerte die Corona durch tosenden Beifall, der sich nach der Ankündigung des Geehrten, sämtliche Getränke für diese Kneipe zu spendieren, noch steigerte.

Einen Kontrast zum fröhlichen Anlass der Festkneipe bildete die ernste Festrede, die sich einem aktuellen weltpolitischen Thema widmete. Gespannt und interessiert lauschten die Anwesenden dem Vortrag eines Bundesbruders zu weniger bekannten historischen Hintergründen und gegenwärtigen Entwicklungen in der Krisenregion des Orients. Es gehört zum burschenschaftlichen Selbstverständnis den geistigen Horizont zu erweitern und sich auch weniger heiteren Themen zu widmen. Die Zuhörer quittierten den halbstündigen Vortrag mit gebührendem Applaus.

Ein weiterer Höhepunkt war die weihevolle Zeremonie zur Burschung eines bewährten Bundesbruders, dem auch das verantwortungsvolle Amt des Fuchsmajors anvertraut wurde. Einen neuen Fuchsen für den bereits gut gefüllten Fuchsenstall erhielt er auf dieser Kneipe gleich mit dazu! Unser neuester Bursch durfte dann auch dem weiteren Verlauf der Kneipe leiten, in dem mit kräftiger Kehle und freudigen Herzen alte deutsche Lieder gesungen wurden. Für Unterhaltung sorgte auch eine Fuchsenmimik die einen Blick in die Zukunft wagte!

Nachdem es Mitternacht schlug und der altehrwürdige Mitternachtsschrei erklang, stärkten sich die Anwesenden mit herzhaft belegten Brötchen, die fleißige Fuchsen zubereitet hatten. Noch einige Stunden plauderten oder sangen Bundesbrüder an der Theke und im Kneipsaal. Auf diese Weise wurden Freundschaftsbande zwischen den Generationen unserer Bundesbrüder neu geknüpft oder wieder aufgefrischt.

Es war ein rundum gelungenes Gründungsfest, das mit seinen heiteren und ernsten Noten sicherlich allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird!

Rückblick: Begrüßungsabend zum 127. Gründungsfest

Am Freitagabend durften wir zahlreiche bekannte und auch einige neue Gesichter auf dem Stauffenhaus zum Begrüßungsabend des 127. Gründungsfestes Willkommen heißen.

Beschwingt von reichlich fein perlendem Sekt entsponnen sich Unterhaltungen zwischen den Damen und Herren, die sich im Foyer eingefunden hatten.

Im festlich hergerichteten Kneipsaal erwartete uns auch dieses Jahr ein liebevoll zubereitetes und vielseitiges Buffet unserer ehemaligen Faxin Frau Lorenz. Mit einem Strauß Blumen dankten wir ihr für diesen neuerlichen Beitrag zum Gelingen des Begrüßungsabends und ihren ungebrochen leidenschaftlichen Einsatz für unsere liebe MB! Stauffia.

Traditonsgemäß stellte sich an diesem Abend die Fuchsia  – unsere Jungmitglieder – den anwesenden Bundesbrüdern und Gästen vor. Für alle Anwesenden war es besonders erfreulich, dass mit unseren neuen Füchsen Studenten verschiedenster Fakultäten den Weg zu unserem Bund gefunden haben.

Ob an den Tischen im Kneipsal, auf dem Balkon oder an der Theke – das süffige Flötzinger Bier befeuchtete die redseligen Kehlen der Anwesenden, die teilweise noch bis weit in den Samstagmorgen hinein verweilten. Zur Freude sowohl der Nachteulen als auch der Langschläfer stand der nächste Tagesordnungspunkt erst am frühen Nachmittag an!

Mit diesem fröhlichen und gediegenen Begrüßungsabend, an dem keiner hungrig oder nüchtern zu Bette gehen musste, wurde unser 127. Gründungsfest würdig eingeläutet.

Rückblick: Semesterantrittskneipe des WS 19/20

Am 19. Oktober war es wieder so weit: Die Semesterantrittskneipe unserer lieben Münchener Burschenschaft Stauffia fand statt. Mit gutem Bier und fröhlicher Stimmung genossen Bundesbrüder, Alte Herren sowie unsere verehrten Gäste eine gemütliche Feier.

Erfreuliche Nachrichten erreichten die Teilnehmer, als der Sprecher erläuterte, dass einer unser Alten Herren in jüngster Vergangenheit das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen hat.

In seiner Rede betonte unser Sprecher den Wert von freier Rede und freiem Diskurs. Dies empfanden alle Zuhörer, aufgrund jüngst geschehener Ereignisse, für mehr als aktuell und wichtig. Besonders freuen, durften wir uns über die Aufnahme einen neuen Fuchsen.

Nachdem die Kneipe mit dem Mitternachtsschrei beendet wurde, und jeder einen kleinen Imbiss genießen durfte, blieben einige Gäste an der Theke, wo Jubel, Gesang und Met angesagt war.

Wir begrüßen das kommenden Wintersemester mit Ehrgeiz und Freude, und wünschen unseren Kommilitonen und Bundesbrüdern eine erfolgreiche Studienzeit.

Rückblick: Semesterabschlusskneipe des SS 2019 als Kreuzkneipe mit e.s.v. MB! Sudetia

Am 20.07.2019 um 20:15 Uhr fand die Abschlusskneipe des Sommersemesters 2019 als Kreuzkneipe mit der MB! Sudetia auf deren Haus statt.

Der Sprecher der Sudeten begann mit seiner Rede, indem er die Mondlandung vor genau 50 Jahren mit dem aktuellen Bestreben der Weltraum-Expansion auf den Mars verglich. Er ging insbesondere auf die kulturellen und politischen Herausforderungen der Gegenwart ein – welche heute noch ungelöst, in der Zukunft an Bedeutung nur gewinnen können.

Im Anschluss hielt unser Sprecher eine Rede über das Attentat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, um uns den Stolz auf alte Helden näher zu bringen. Er kritisierte die Verweichlichung der heutigen Regierung und Gesellschaft im Hinsicht auf die Ehrung solcher Helden – zugunsten von mehr Diversität und Toleranz.

Der restliche Verlauf der Kneipe verlief feuchtfröhlich und heiter. Bierorgel übernahmen unser Bdbr. Scherer, Köhler sowie der Sprecher der Sudeten im inoffiziellen Teil der Kneipe. Insgesamt war die Veranstaltung gut besucht, gut geplant und durchgeführt – inklusive Imbiss – und eine große Freude für alle Beteiligten. Eine Kreuzkneipe mit der MB! Sudetia zu schlagen macht deutlich, welch gutes Verhältnis und Vertrauen zwischen unseren Bünden aufgebaut wurde. Somit: vivat, crescat, floriat, MB! Sudetia!

Rückblick: Bierwanderung in der fränkischen Schweiz

Am Wochenende des 29. und 30. Juni ist die Aktivitas in voller Montur mit Burschenschafterfahne und teilweise auch in Band losgezogen, um durch das schöne Frankenland zu ziehen.

Dabei wanderten wir entlang des sogenannten Fünf-Seidla-Steiges – eine Route, bei welcher wir an fünf Gasthäusern mit fünf verschiedenen Bieren vorbei kamen. Das sorgte dafür, dass wir nicht nur die schöne fränkische Landschaft genießen konnten, sondern auch die Braukunst der örtlichen Brauereien. Das Bier in Franken ist, genauso wie das „Schäufele“ – ein örtliches Bratengericht – sehr günstig, womit die örtliche Kulinarik auch zu einem kleinem Preis verkostet werden konnte.

Auch wenn die Sonne sehr stark herunterbrannte, konnten wir durchaus einige Kilometer zurücklegen. Die Strecke teilten wir uns mit vielen anderen Wanderern, von denen einige sehr begeistert davon waren, dass wir insbesondere mit der Fahne auf Wanderung gehen.

Auf der Suche nach einem Schlafplatz fanden wir am Abend im Wald einen schönen Platz an einem Felsen. Bei dessen Besteigen am nächsten Morgen fiel uns auf, dass dieser auch über die Gegend eine großartige Sicht gewährte. In dieser Höhe konnten wir dann in Ruhe unser Frühstück zu uns nehmen. In der Nähe unseres Schlafplatzes befand sich auch ein kleiner Bach, in dem wir gemeinsam Abkühlung finden konnten.

Alles in allem handelte es sich um eine großartige Wanderung. Es war eine Unternehmung mit sportlicher Komponente und viel Spaß – eben eine der Aktionen, die Erinnerungen schaffen und Zusammenhalt bringen.

Rückblick: Festkneipe zum 126. Stiftungsfest

Bei keiner anderen Veranstaltung lebt der alte burschenschaftliche und deutsche Geist in solchem Maße auf, wie an der Stiftungsfestkneipe. Und auch dieses Jahr sollten wir wieder gemeinsam mit einem guten Dutzend unterschiedlicher Stauffengenerationen und Gästen aus Karlsruhe und Jena eben jene traditionelle Veranstaltung begehen – und das ganz im Sinne unserer verstorbenen Bundesbrüder, die dies bereits vor 126 Jahren taten.

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