Opernbesuch: Ein Abend voller Kultur

Auch die kulturelle Bildung darf in einer Burschenschaft wie der unseren nicht zu kurz kommen. Daher entschieden wir uns in diesem Semester, die nur einen Katzensprung von uns entfernte Oper in München zu besuchen. Gut gekleidet – die Herren im Smoking und die Damen im Abendkleid – machten wir uns auf den Weg.

Da wir keine halben Sachen machen, wählten wir direkt eine längere Wagner-Oper aus. Über viereinhalb Stunden lauschten wir dem Bayerischen Staatsorchester, das großartige Stücke darbot. Die moderne Interpretation des „Tannhäuser“ bestach teils durch ihren beeindruckenden Lichteinsatz, teils verwirrte sie durch die Bodentänze. Es war hilfreich, dass wir zuvor von einem Gast unserer lieben Stauffia einen spannenden Einblick in das Stück erhalten hatten. Dies erleichterte das Verständnis erheblich und trug dazu bei, dass sich auch Opernneulinge auf das Stück einlassen konnten.

Nach der langen Oper und einigen Gläsern Sekt in den Pausen ließen wir den Abend in gemütlicher Runde mit Billard und Bier auf unserem schönen Haus ausklingen, gemeinsam mit den Verbandsbrüdern e.s.v. MB! Alemannia.

Eine so schöne und bereichernde Veranstaltung werden wir im nächsten Semester sicherlich wiederholen. Allein das Ambiente und die Musik lohnen allemal!

Fuchsenessen

In diesem Semester wurde das immer wiederkehrende Fuchsenessens mit großer Begeisterung und freudiger Erwartung zelebriert.. Unser geschätzter Alter Herr und seine Frau luden uns in ihre gastliche Obhut ein, um uns nicht nur kulinarisch zu verwöhnen, sondern auch in den Feinheiten des modernen Benimmkodex zu unterweisen.

Die Veranstaltung begann mit der Übergabe von Gastgeschenken, eine Geste der Wertschätzung und des Respekts, die die Grundlage für einen gelungenen Abend legte. Wir wurden mit einen Champagne als Aperitif empfangen, was die Stimmung sofort anhob und die Erwartungen auf das kommende Festmahl steigerte.

Der festlich gedeckte Tisch war ein wahrer Augenschmaus und lud ein zum Genuss der verschiedenen Gaumenfreuden, die uns an diesem Abend erwarteten. Vom zarten Sushi über die aromatischen Jakobsmuscheln mit Hummer bis hin zu den dekadenten Trüffelspaghetti mit Garnelen und Lamm File mit Kartoffelpuffer, grünem Spargel im Speckmandel und Cognacsoße, jede Speise war ein Meisterwerk der kulinarischen Kunst.

Doch das Fuchsenessen ist mehr als nur ein kulinarisches Ereignis; es ist eine Gelegenheit, die Regeln des guten Benehmens zu erlernen und zu diskutieren. Unser Alte Herr, hat uns mit seinem reichen Schatz an Erfahrungen, führte uns durch die verschiedenen Aspekte der Tischkultur, von der korrekten Begrüßungsreihenfolge bis hin zu Themen, die am Tisch vermieden werden sollten. Er teilte seine Weisheit zu den Feinheiten der Konversation, zum Umgang mit Besteck und zur Kunst des Weinschlürfens.

Die Auswahl an Weinen stand der exquisiten Speisenfolge in nichts nach. Jedes Gericht wurde mit einem sorgfältig ausgewählten Wein serviert, und unser lieber Alter Herr teilte sein Wissen über die Provenienz, die Eigenschaften und die ideale Kombination der Weine mit den Speisen. Der dekantierte Rotwein, der mit Sauerstoff angereichert wurde, entfaltete seinen vollen Geschmack, während der Weißwein in seiner Bandbreite von süß bis trocken die Vielfalt der Käsevarianten harmonisch abrundete.

Als die Uhr schon weit vorangeschritten war, machten wir uns, leicht angeheitert und mit einem Gefühl der Dankbarkeit, auf den Weg zur S-Bahn nach München. Der Abend hatte uns nicht nur kulinarisch verwöhnt, sondern auch in den Feinheiten der Etikette und des Weingenusses gereift. Es war ein Erlebnis, das in Erinnerung bleiben wird und das zugleich zeigt welchen Vorteile es haben kann ein Teil unserer einzigartigen Gemeinschaft zu sein.

Maibowle 2024

Auch in diesem Jahr starteten wir mit unserer alljährliche Maibowle in den blühende Übergang vom Frühling zum Sommer. Von unseren Füchsen kredenzt wurden auch in altbekannter Weise Bowle mit frischem Hugo, Maibowle sowie Aperol Spritz. Wenngleich man angesichts des Wetters behaupten könnte, die Veranstaltung sei ins Wasser gefallen, verirrte sich doch der ein oder andere Gast mitsamt weiblicher Begleitung auf unser schönes Stauffenhaus. Bei ruhiger Musik und Lounge Atmosphäre saß man bis tief in die Nacht beisammen, spielte Schach und lauschte dem warmen Frühlingsregen im Herzen der Stadt unserer Alma Mater.

Cocktailabend

Auch dieses Jahr fand wieder der schon beinahe legendäre Cocktailabend in geselliger Runde auf unserem schönen Staufenhaus statt. Die Stimmung ließ sich auch durch das nicht allzu gute Wetter nicht trüben, und zu südamerikanischer Musik wurde bis in die späten Abendstunden getanzt.

Natürlich dürfen an einem solchen kubanischen Abend die passenden Cocktails nicht fehlen. Mit Frozen Strawberry Margarita, Caipirinha, Cuba Libre und Piña Colada zu unschlagbaren Preisen in der Münchner Innenstadt wurden sogar die hartnäckigsten Biertrinker überzeugt. 😉

Kenner wissen natürlich, dass ein guter Caipi ungeschlagen ist. Wer Inspiration sucht, hier ist das Rezept, das wir verwendet haben:

Zubereitung:

  1. Die beiden Enden der unbehandelten Limetten abschneiden, die Frucht achteln und in ein Glas geben.
  2. Danach den braunen Zucker darüber verteilen und die Limettenstücke mit einem Stößel leicht ausdrücken.
  3. Zum Schluss Cachaça dazugeben und das Glas mit Crushed Ice auffüllen – alles gut umrühren.
  4. Mit Sprudel auffüllen und den Cocktail mit einem Trinkhalm servieren.

Wir freuen uns auf den nächsten Cocktailabend und laden alle unsere Gäste natürlich herzlich dazu ein.

Semesterantrittskneipe SS24

Das Semester hat wieder begonnen. Und bevor es wieder hinter die Bücher und in die Hörsäle geht, wird natürlich auch auf dem Stauffenhaus gefeiert. In geselliger Runde konnten sich Jung und Alt austauschen, bei Bier und Gesang. Aus der Bierorgel ertönten altstudentische Melodien, begleitet vom Gesang der anwesenden Kneipgäste. Es ist das nun ach so bekannte Ritual um den Wechsel von Semesterferien ins Semester in guter Gesellschaft zu feiern. Auch nach dem Offiz wurde laut und munter gesungen, und zur Unterhaltung hatten unsere Füchse natürlich einen unterhaltsamen Fuchsenulk vorbereitet. Das Ende der Kneipe wurde wie gewohnt mit dem Mitternachtsschrei und dem Gesang der Fakultätsstrophen eingeleitet. Nun stand nur noch ein von den Füchsen zubereiteter Imbiss in Form einer Currywurst auf der Agenda, natürlich begleitet von hopfiger Erfrischung an der Theke. Wir haben an diesem Abend zwar das Rad nicht neu erfunden, aber der Wagen der rollt.

Lebe, blühe und gedeihe Münchner Burschenschaft Stauffia!

Von Kontinent zu Kontinent: Ein Stauffe auf Weltreise (1.BA)

Der Student lernt nie aus. So wurde auch dieses Semester gleich nach dem Fahnenaufzug die Möglichkeit genutzt um einen burschenschaftlichen Vortrag auf dem Stauffenhaus zu halten. Einer unserer lieben Alten Herren brachte uns die Erfahrungen seiner Weltreise näher. Seine Reise führte ihn in die verschiedensten Winkel der Erde, im Vortrag stets von Fotos und örtlichen Fakten und Anekdoten begleitet. Dies öffnete einigen anwesenden Gästen die Augen, und weckte bei so manchem den Wunsch selbst eine solch umfangreiche Reise zu unternehmen.

Natürlich konnte unser lieber Alter Herr hierzu verschiedenste Fragen beantworten und mit seinem Rat zur Seite stehen. Die aufmerksamsten Gäste konnten in einem kleinen Quiz zum Ende des Vortrages auch ihr Freibier für die am Abend stattfindende Ankneipe gewinnen. Als gespannter Zuhörer und Mitgewinner des Freibiers kann ich mich nur für die Organisation und Haltung des ersten Burschenschaftlichen Abends des Sommersemesters 2024 bedanken. Der Vortrag zeigte mal wieder, dass man manche Erfahrungen im Leben machen muss und nicht alles Wissen aus Lehrbüchern oder in Hörsälen vermittelt wird. Die Aktivitas der MB! Stauffia dankt ihren Alten Herren für den regelmäßigen Austausch und für das Teilen ihrer Erfahrungen und Erlebnisse.

Semesterabschlusskneipe WS23/24

Ja, es ist wieder so weit! Ein aufregendes Semester neigt sich dem Ende zu. Wie es schon lange Tradition ist, endet dieses mit der Abkneipe. In geselliger Runde mit Bundesbrüdern und Gästen stimmten wir studentische Lieder an. Im Hintergrund das Klavier, in der Hand das mit Gerstensaft gefüllte Glas, ach, was könnte es Schöneres geben. Als baldiger Alter Herr blicke ich mit einem großen Lachen auf meine Studienzeit zurück. Was habe ich nicht alles erlebt. Aber ohne meine geliebte MB! Stauffia wäre das Studentenleben nur halb so schön. Die Freundschaften fürs Leben, die lustigen Kneipenabende und das ein oder andere Bier auf fremden Häusern, lassen einen doch an sehr schöne Momente zurückdenken. So schweifen meine Gedanken ab, während im Inoffiz die Fuchsia gerade einen Fuchsenulk aufführt. Der Wille war auf jeden Fall da, aber es war noch deutlich Luft nach oben. In diesem Sinne ging wieder ein fröhlicher Abend zu Ende, der an der Theke noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde. Nun heißt es aber auch für meine Bundesbrüder, den Studienerfolg nicht aus den Augen zu verlieren und sich wieder in die Bücher zu vertiefen.

Vivat, crescat, floreat MB! Stauffia!

Vortrag zu gepflegten Umgangsformen (3. BA)

Zum 3. Burschenschaftlichen Abend im Wintersemester 2022/2023 hatten wir am 25. Januar das Vergnügen, auf unserem Stauffenhaus einen Vortrag eines lieben Alten Herrn über „Umgangsformen à la Knigge“ zu erleben.

In einem prägnanten, jedoch äußerst informativen Vortrag wurde erläutert, wie sich ein Gastgeber angemessen verhalten sollte, wie man sich als Gast auf einer Veranstaltung passend präsentiert, welches Verhalten am Tisch angemessen ist und wie das richtige Tischgedeck aussieht und zu verwenden ist.

Nach einer kurzen historischen Einleitung darüber, was Knigge eigentlich ist und wie es dazu diente, das Leben durch klare Regeln für formelle Veranstaltungen zu erleichtern, anstatt es zu verkomplizieren, wurde diskutiert, wie man mit verspäteten Gästen umgeht, wen man zuerst begrüßt und welche Mitbringsel sich eignen könnten. Es kamen viele weitere Themen auf, und selbst erfahrene Zuhörer konnten wieder das ein oder andere Neue aus dem Vortrag mitnehmen oder bereits gehörtes wiederholen.

Im Anschluss an den Vortrag kam es zu einem intensiven Austausch mit Diskussionen und Fragen. Kurz gesagt, es war wieder einmal ein gelungener, unterhaltsamer und lehrreicher Abend auf dem Stauffenhaus!

Zigarren & Rum Seminar

Eine Kombination aus feinem Tabak, edlem Schnaps und einer freundschaftlichen Gesellschaft – so lässt sich unser letztes Zigarren und Rum Seminar in einfachen Worten beschreiben. Erneut wurde damit ein Seminar von Herrn Hölters erfolgreich auf unserem Haus veranstaltet. Thematisiert wurden sowohl Herkunft und Manufaktur der Produkte als auch die verschiedenen Arten und Weisen Zigarren und Rum zu konsumieren. Insgesamt erhielten wir im Seminar Einblicke in acht verschiedene Rumsorten und vier Tabak-Optionen, die durch unsere Aktivitas und unsere lieben Gäste genüsslich getestet wurden. Nach der wundervoll organisierten Veranstaltung bot Herr Hölters mehrere Sorten Zigarren zum Verkauf an, die die Interessierten für einen Sonderpreis erwerben konnten. Nach der Veranstaltung blieben wir noch im Kneipsaal und genossen die Waren in einer entspannten Runde, in der wir wie üblicherweise die Freundschaft pflegten und uns bei guten Gesprächen amüsierten.

Weihnachtskreuzkneipe

Am 16. Dezember 2023 fand im traditionsreichen Haus der Münchener Burschenschaft Stauffia eine gemeinsame Weihnachtskneipe mit der Akademischen Damenverbindung Bavaria Aurea statt. Mit vereinten Kräften dekorierten beide Verbindungen den Kneipsaal, um eine festliche Atmosphäre zu ermöglichen. Unter Anleitung eines Burschen beschafften die Füchse der MB! Stauffia dazu einen Tannenbaum, den sie von der Theresienwiese aufs Haus transportieren und anschließend liebevoll schmückten. Die Damen der ADV Bavaria Aurea kümmerten sich derweil um die weihnachtliche Dekoration und die dazugehörige Verpflegung bestehend aus Mandarinen, Erdnüssen, Gebäck und Plätzchen.

Um 20 Uhr desselben Tages wurde die Kneipe mit dem Einzug der Chargierten eröffnet. Die Sprecher beider Bünde haben in ihren einfühlsamen Reden die wachsende Vereinsamung der Menschen thematisiert und dabei Möglichkeiten beleuchtet, diesem Phänomen entgegenzutreten. Insbesondere betonten sie die Bedeutung von generationsübergreifenden Kontakten, die innerhalb von Verbindungen gepflegt werden können.

Im Gegensatz zum Offiz., welches vor allem zum Nachdenken anregte, kann das Inoffiz. als feucht-fröhlich beschrieben werden. Wechselnde Vertreter im Präsidium, amüsante Spontanreden und vielerlei bereichernde Gespräche prägten den Abend. Auch nach erfolgtem Mitternachtsschrei und Beenden der Kneipe, wurde sich noch fleißig an der Theke ausgetauscht und miteinander getrunken. Alles in allem kann von einer gelungenen Weihnachtskreuzkneipe gesprochen werden, die wir gerne im nächsten Jahr wiederholen möchten.