Weihnachtskreuzkneipe

Zum Ende eines ereignisreichen Jahres wird auf unserem schönen Stauffenhaus die Adventszeit mit einer Kreuzkneipe beendet. Die Kreuzkneipe mit der akademischen Damenverbindung Bavaria Aurea München ist nun schon seit mehreren Jahren fest in unserem Wintersemesterprogramm verankert. Da hier auch Damen erwünscht sind, nahmen viele Bundesbrüder ihre Freundinnen mit, um auch ihnen die Möglichkeit zu geben unsere schönen Bräuche kennenzulernen. Besonders freute uns, dass in der gut gefüllten Korona, bei Bier und Gebäck, ein reger Austausch zwischen unseren beiden Bündern stattfand.

Natürlich war unser Kneipsaal auch dieses Jahr, dem Anlass entsprechend, festlich geschmückt. Neben der Tischdekoration mit Tannenzweigen, Mandarinen und Walnüssen trug allen voran unser Weihnachtsbaum, der gemäß den Farben unserer lieben Stauffia festlich geschmückt war, zur weihnachtlichen Stimmung bei.

Während im Offiz die Sprecherreden die politischen Probleme des Jahres 2022 widerspiegelten, aber auch die Hektik und Konsumprobleme der Weihnachtszeit ansprachen, wurden im Inoffiz die Diskussionen deutlich humorvolleren Themen gewidmet. Den hier kam die Frage auf: Was tue dem Deutschen-Manneskörper besser munden, der klassische Spekulatius oder der Butterspekulatius? Die Diskussion war hoch amüsant und heiter. Leider konnte keine finale Entscheidung getroffen werden.

Und wie es so oft im Leben ist, wenn es am schönsten ist, kommt meist das Ende. So neigt sich auch diese Kreuzkneipe mit lauten Gesängen dem Ende zu. So wurde die Weihnachtszeit festlich eingeleitet. Die meisten waren noch unbekümmert vom Examen, dass noch in weiter Ferne schien, doch neigt sich das Semester schon dem Ende zu. In diesem Sinne wünschen wir allen eine besinnliche Weihnachtszeit mit Freunden und Familie und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Vivant, crescant, floreant Stauffia et Bavaria Aurea!

Feuerzangenbowle

„Wahr sind die Erinnerungen, die wir mit uns tragen; die Träume, die wir spinnen, und die Sehnsüchte, die uns treiben. Damit wollen wir uns bescheiden“ – Dr. Johannes Pfeiffer in „Die Feuerzangenbowle“

In Vorfreude auf die besinnlichen Tage der Vorweihnachtszeit konnte man an diesem Wochenende bereits von der Straße aus sehend erkennen, dass auch auf dem Stauffenhaus die ersten festlichen Lichter zu leuchten beginnen. So wurde oberhalb unseres Balkons der große Weihnachtsstern aufgehängt und auch das Billardzimmer, vormals Bibliothek, mit einem gemütlichen Adventsstern in helles Licht gerückt. Die Augen der anwesenden Bundesbrüder und Gäste zum Leuchten gebracht hat jedoch vor allem die köstliche Feuerzangenbowle. Das Anbrennen der Zuckerhüte, vernaschen der kredenzten Köstlichkeiten und ruhige Momente im Kreise von Freunden und Familie machten den Abend zu einem der wohl ruhigsten in der sonst von Stress und Termindruck gezeichneten Vorweihnachtszeit. Nach einigen Tassen dieses vortrefflichen Getränks, guten Gesprächen und auch der ein oder anderen Partie Billard begaben sich die Anwesenden in den weihnachtlich angerichteten Kneipsaal. In alter Stauffentradition wurde hier gemeinsam der für die Veranstaltung namensgebende Film gesehen – „Die Feuerzangenbowle“.

Ausklang mit Weißwurstfrühstück

Zum Ausklang unseres 130. Gründungsfestes fanden sich Gäste und Alte Herren sowie die Aktivitas am Sonntagvormittag zu einem traditionell bayerischen Weißwurstfrühstück auf unserem schönen Stauffenhaus zusammen. Die Fuchsia kredenzte dabei die feinen Brühwürste ganz klassisch zusammen mit Brezen, süßem Senf und Weißbier. So wurde wieder genügend Kraft nach einer feuchtfröhlichen Kneipnacht getankt. Zusammen konnte man die beiden vorangegangenen Tage mit Begrüßungsabend, Conventen und Festkneipe Revue passieren lassen und kam zu einem durchweg positiven Fazit. Mit gefülltem Magen begannen auch schon die Planungen und die Vorfreude für das 130. Stiftungsfest im Juni 2023.

Festkneipe zum 130. Gründungsfest

Am Samstag, den 5. November war es endlich so weit. Die Festkneipe anlässlich unseres 130ten Gründungsfestes konnte feierlich eröffnet werden. An diesem großen Event konnte der Kneipsaal mit vielen Stauffen und einigen Gästen bis zum Rand gefüllt werden. In einem sehr würdigen offiziellen Teil der Kneipe haben wir die Stollbergstraße mit schönen Studentenliedern aufleben lassen. Ein Alter Herr überzeugte mit seiner Festrede über die Burschenschaftlichen Werte und der Bedeutung von Ehre, Freiheit und Vaterland im Wandel der Zeit, von der Gründung der Deutschen Burschenschaft bis hin zum heutigen Tag. Diese regte zum Nachdenken und auch zum Diskutieren an.

Im inoffiziellen Teil der Kneipe wandelte sich noch einmal die Atmosphäre als ein Alter Herr das Präsidium übernahm. Der Fuchsenulk, in welchem sich die Verbindungsstudenten aus verschiedenen Zeitepochen trafen und diskutierten sorgte für viel Gelächter. Zusammen mit den erheiternden Spontanvorträgen führte dies zu einer einzigarten Stimmung im Kneipsaal, bei der ein Jeder seinen Spaß hatte. Die Kneipe endete mit einem feuchtfröhlichen Mitternachtsschrei. Doch die Feierlichkeiten dauerten an. Nach einem stärkenden Imbiss wurde sich an der Theke bis in die frühen Morgenstunden unterhalten und mit mittelalterlichen Trinksitten gefeiert.

Begrüßungsabend

Elegante Abendgarderobe, gutes Essen und eine ausgelassene Stimmung mit vielen Freunden aus der ganzen Republik. So könnte man den Begrüßungsabend anlässlich unseres 130. Gründungsfestes in wenigen Worten zusammenfassen. Am 04. November trafen sich nach einiger Zeit wieder viele Mitglieder und Freunde aus allen Altersgruppen bei Sektempfang und Buffet auf unserem schönen Stauffenhaus, um einen schönen Abend bei guten Gesprächen zu verbringen und das veranstaltungsreiche Wochenende einzuläuten.

Natürlich wurde der Kneipsaal dem würdigen Anlass entsprechend festlich geschmückt und dekoriert. Die Zeit bis zum Eintreffen aller Gäste wurde mit Sekt und Wein begleitet, nach einer schönen Rede wird auch schon das stattliche Buffet eröffnet und die Gespräche bei Speis und Trank fortgeführt. Die hohe Anzahl an Alten Herren und Aktiven zu diesem gesellschaftlichen und festlichen Abend demonstrierte uns erneut, was es wirklich bedeutet, in einem Lebensbund aktiv zu sein und wie wertvoll der Austausch zwischen den Generationen sein kann.

Semesterantrittskneipe

Am Samstag, den 22. Oktober dieses Jahres, fand auf unserem schönen Stauffenhaus die Semesterantrittskneipe zum Wintersemester 2022/2023 statt. Motiviert nach der freien Zeit über die Sommerferien und ganz im Eifer des neuen Studienabschnitts fand sich eine große Anzahl Aktiver und Inaktiver zu diesem schönen Anlass zusammen. Da neben Vertretern auch eine stattliche Anzahl Alter Herren unserer lieben Burschenschaft Stauffia anwesend waren, konnte der Kneipsaal seine festliche Wirkung gut entfalten und die traditionellen Kantusse klangen besonders ehrwürdig.

Trotz einer einprägsamen Rede unseres Sprechers und einer humoristisch pointierten Fuchsenmimik war das Highlight des Abends ein anderes. Dank intensiver Keilbemühungen war es unserem Fuchsmajor möglich, im Offiz der Semesterantrittskneipe neue Mitglieder in unseren Reihen willkommen zu heißen. Gleich drei Interessierte entschieden sich dazu, das Fuchsenband der Münchener Burschenschaft Stauffia aufzunehmen. Somit beginnt die Münchener Burschenschaft Stauffia ihr 129tes Wintersemester mannstark mit acht Füchsen und fünf aktiven Burschen am Ort.

1. Burschenschaftlicher Abend

Zum 1. Burschenschaftlichen Abend im WiSe 22/23 am 14. Oktober hatten wir das Vergnügen, in unserem Stauffenhaus Vorträgen zweier unserer lieben Bundesbrüder beizuwohnen.

Damit haben zwei unserer Füchse bewiesen, dass sie gute und anregende, wissenschaftliche Vorträge halten können.

Der erste Vortrag mit dem Thema „Toyota Produktionssystem – Entstehung, Entwicklung und heutiger Einsatz“ hat uns Einblicke in die Entwicklung der Automobilbranche bis heute und in Zukunft gegeben. Zudem hat er auch fachfremden Bundesbrüdern die betriebswirtschaftlichen Hintergründe erläutert.

Nachdem der erste Vortrag verarbeitet und ausgewertet war und die Gläser wieder gefüllt waren folgte der zweite Vortrag mir dem Titel „Einführung in Reinforcement Learning mit Implementierungsbeispiel am Spiel Haxball –  Darstellung des Studiumprojekts aus dem SS22“.

Auch Bundesbrüder ohne Erfahrungen mit künstlicher Intelligenz konnten den anschaulichen Erläuterungen über das Studienprojekt folgen. Weiterhin stellte sich heraus, dass KI Systeme einen immer größeren Einfluss auf unseren Alltag haben werden.

Kurzum, es war wieder einmal ein gelungener, unterhaltsamer und lehrreicher Abend auf dem Stauffenhaus!

Grillfest auf dem Stauffenhaus

Am Samstag, den 16. Juli, fand auf unserem schönen Stauffenhaus das alljährliche Grillfest statt. Bei bestem Wetter fanden sich die Aktiven bereits am frühen Nachmittag zusammen, um letzte Vorbereitungen zu treffen und den freien Tag gemeinsam zu verleben. So wurde vor dem Haus spontan ein Ausschank von Sekt und Aperol aufgebaut, um mit den Passanten und vor allem unseren Nachbarn ins Gespräch zu kommen und so die Hintergründe, Sinn und Zweck unserer lieben Stauffia auf lockere Weise nach außen zu vertreten.

Mit dem Eintreffen weiterer Bundesbrüder, Familienangehöriger und Freunde entstand eine vertraute Stimmung. Das von der Fuchsia festlich angerichtete Buffett ließ so den ein oder anderen Bundesbruder das Wasser im Munde zusammenlaufen. So wurde mit selbst gemachten Obazda, verschiedenen Salaten, ausgefallenen Grillsoßen, leckeren Aufstrichen, feinsten Broten einer Augsburger Bäckerei und frischem Obst aufgetrumpft. Eine ebenso breite Palette bestand im zubereiteten Grillgut, sodass die Anwesenden zwischen hochwertigen Fleischsorten und vegetarischen Alternativen wählen konnten. Für die bei dem Wetter herbeigesehnte Abkühlung sorgte nebst dem Aperol und ausgeschenkten Sekten natürlich auch das ein oder andere kühle Helle.

Exbummel zum Isartaler Brauhaus

Der Tag nach unserem schönen Stiftungsfest begann mit einem gemeinsamen Besuch
der Münchner Frauenkirche. Anschließend ging es für die Festgemeinschaft gemeinsam
in den Süden der Landeshauptstadt. Ziel war das Isartaler Brauhaus, wo schon eine
Gruppe Alter Herren mit Damen und Kindern und kühlem Bier auf uns warteten. Mit
über 50 Personen war der Exbummel sehr gut besucht und gab allen Beteiligten noch
einmal die Gelegenheit zu regem Austausch mit von weit her angereisten Freunden und
Familienangehörigen. Bei bayerischen Spezialitäten und süffigem Bier ließen wir die
prallgefüllte Festkneipe des Vortages Revue passieren und stießen auf weitere 129 Jahre
Stauffia an. So ließ das aufziehende Gewitter bei uns keine Regenstimmung aufziehen.
Die ursprünglich geplante Wanderung entlang der Isar zurück zu unserem schönen
Stauffenhaus wurde kurzerhand abgesagt. Stattdessen begaben sich viele der Beteiligten
per Bahn zurück auf das Stauffenhaus, wo man im Beisein der Familien das
Stauffenhauswochenende würzig verklingen ließ.

Festkneipe zum 129. Stiftungsfest

Ein – wenn nicht der – Höhepunkt des 129. Stiftungsfestes unserer lieben Stauffia war die Festkneipe am Abend des 4. Juni. Der Kneipsaal war so gut gefüllt wie seit Jahren nicht mehr. Unsere vielen lieben Alten Herren und die Verbands- und Waffenbrüder aus München und ganz Deutschland sorgten dafür, dass die studentischen Lieder bis weit in die Münchner Innenstadt hallten.

Die Festrede eines lieben Alten Herren handelten von einem unserer Grundprinzipien: der Freiheit. Nach zwei Jahren voller Ein- und Beschränkungen war es an diesem Abend bzw. das gesamte Wochenende über endlich wieder möglich, in einem solch umfangreichen Rahmen ein Stiftungsfest abzuhalten. Auch wenn wir in den vergangenen zwei Jahren so gut wie möglich das Bundesleben aufrechterhalten haben, so war es aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen nicht immer möglich, dies nicht in dem Umfang wie gewohnt möglich.

In der Emotionalen Rede hob unser Alter Herr hervor, wie wichtig es ist, unsere erkämpfte Freiheit zu verteidigen und freute sich sichtlich über die riesige Kneipcorona (Wortspiel beabsichtigt).

Ein besonderes Ritual stand ebenfalls auf der Agenda des Sprechers: die feierliche Burschung von zwei Bundesbrüdern. Die beiden Bundesbrüder wurden an diesem Abend nach erfolgreich abgelegten Prüfungen zum vollwertigen Mitglied der MB Stauffia. Es war ein wunderbarer Moment. Nach dem Burschungsritual gab es viele Glückwünsche.

Die Kolloquien und würdigen Lieder vergingen wie im Flug. Der Fuxenulk sorgte für einige Lacher und der Darbietung einiger studentische Klischees. Jeder Cantus erklang dank der vielen fidelen Sänger lautstark und würdevoll.

Nachdem der Mittnachtschrei verklungen war und die Festkneipe unter den Tisch geschlagen wurde, erfreuten sich die Bundesbrüder und Gäste eines herrlichen Gaumenschmauses, um Kraft für den weiteren Verlauf des Abends zu tanken. Bis früh in den Morgen wurde an der Theke diskutiert, gesungen und gefeiert.

Kneipe ex! Silentium ex!