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Burschenschaftlicher Abend der ÖB

Am 8. Dezember fand der Burschenschaftliche Abend der Örtlichen Burschenschaft (ÖB) in Kooperation mit der Münchener Kaffeehausrunde statt. Die Veranstaltung wurde von Herrn Drescher präsentiert, der eine faszinierende Einführung in sein Buch „Deutsch für Fortgeschrittene“ gab. In seinem Werk widmet sich Herr Drescher der Frage der deutschen Nation, beleuchtet aus der Perspektive Friedrich Nietzsches.

Die Präsentation war äußerst bereichernd, da Herr Drescher nicht nur auf Nietzsches Ideen einging, sondern auch die Philosophie im weiteren Kontext der abendländischen Denktradition erörterte. So wurden bedeutende Denker wie Schopenhauer, Kant und Sokrates einbezogen. Besonders spannend war die Diskussion über Kants kategorischen Imperativ, der als Grundlage moralischer Handlungen dient, sowie über Schopenhauers Verbindungen zum Buddhismus und seine Sichtweise auf das Leiden.

Ein weiterer Höhepunkt der Präsentation war die Betrachtung von Nietzsches Konzept der „ewigen Wiederkehr“. Herr Drescher erklärte, wie diese Idee als philosophische Herausforderung verstanden werden kann, das eigene Leben so zu gestalten, dass man es sich in einer endlosen Wiederholung wünschen würde.

Die Zuhörer waren von der Tiefe und Klarheit der Präsentation beeindruckt, die es ermöglichte, komplexe philosophische Ideen in einem zugänglichen und anregenden Format zu präsentieren. Der Abend bot eine gute Gelegenheit für die Bundesbrüder, eine philosophische Vorstellung von einem so wichtigen Thema wie dem der Nation zu gewinnen.

Pfälzer Weinabend

Auch in diesem Semester durften wir auf dem Stauffenhaus wieder eine besondere Veranstaltung erleben: Eine Weinverkostung, die dieses Mal unter dem Thema Von der Rebe bis in die Flasche stand. Unter der fachkundigen Leitung eines unserer Alten Herren, seines Zeichens gelernter Winzer, wurden wir und unsere Gäste durch den Abend geführt. Mit spannenden Einblicken in den gesamten Herstellungsprozess – von der sorgfältigen Pflege der Reben im Weinberg, über die Lese und Verarbeitung der Trauben, bis hin zur Reifung und Abfüllung – entwickelte sich ein genussreicher Abend voller Aromen und Gespräche.

Besonders freuten wir uns, dass diese Veranstaltung nach einer dreijährigen Pause endlich wieder stattfinden konnte. Mit großer Dankbarkeit blicken wir auf einen gelungenen Abend zurück und hoffen, dass diese Weinverkostung nun wieder zu einer festen und regelmäßigen Tradition wird. Ein Abend, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Volkstrauertag

Unsere Burschenschaft Stauffia nahm am diesjährigen Volkstrauertag im Hofgarten teil, der erfreulicherweise von einer großen Anzahl an Bundesbrüdern besucht wurde. Es war eine Gelegenheit, den Gefallenen der beiden Weltkriege sowie auch unseren 54 Bundesbrüdern zu gedenken. Die Militärmusikkapellen sorgten für eine würdige Begleitung, und Kränze wurden niedergelegt, um den Opfern Respekt zu zollen.

Zu Beginn der Zeremonie wurde die Geschichte des Ehrenmals im Hofgarten erwähnt, das 1924 von Franz Zell entworfen und durch bürgerschaftliche Spenden ermöglicht wurde.

Anschließend hielten wir in der Stauffia eine Trauerkneipe ab, um in kleiner Runde zu gedenken. Dieses Jahr war die Veranstaltung besonders bewegend, angesichts der tragischen Kriege, die derzeit in anderen Teilen der Welt wüten, denn wie in der Zeremonie erwähnt wurde, gibt es in Kriegen letztlich nur Verlierer.

Exbummel des Gründungsfestes 2024

Nach der ausgelassenen Feier unseres Gründungsfests des Jahres 2024 auf dem Stauffenhaus stand das Weißwurstfrühstück im Mittelpunkt, welches sich bei uns zu einer alljährlichen Tradition entwickelt hat. Hier gelingt es den Bundesbrüdern sich im beschaulichen Umfeld unseres schönen Stauffenhauses von den Strapazen der zurückliegenden Feier zu erholen und im geselligen Beisammensein das Wochenende nochmal Revue passieren zu lassen.

Im Anstoßen der Weizengläser feierten wir den Abschluss des Gründungsfestes und blickten zurück auf die Feier nicht nur unserer Gemeinschaft, sondern auch unseres gemeinsamen Erbes, welches uns Generationenübergreifend miteinander verbindet und uns noch auf viele Generationen hin verbinden soll. Auf das dieses Jubiläum nur eines von vielen bleiben wird, welches wir im Zeichen unserer starken Verbundenheit miteinander begehen können.

Vivat, crescat, floreat Münchener Burschenschaft Stauffia!

Festkneipe zum Gründungsfest 2024

Auch die diesjährige Festkneipe anlässlich unserer Gründung verlief wieder erfolgreich und feuchtfröhlich.
Nachdem wir uns erneut gemeinsam im Oktoberfestmuseum mit einem Fass gestärkt hatten und die angeregten Gespräche des Bundesconvents fortgeführt hatten, freuten wir uns gemeinsam mit Verbands-, Waffen- und Farbenbrüdern über weitere Fassspenden sowie eine Festrede zum Ukraine-Krieg und über die Relevanz eines wehrhaften Volkes.

Das Gründungsfest ist dieses Jahr, wie auch in den ersten Jahren seines Bestehens seit 1970, nicht nummeriert, um nächstes Jahr das 132. Gründungsfest auch 132 Jahre nach unserer Gründung vom 7. November 1893 feiern zu können.12:36

Begrüßungsabend zum Gründungsfest 2024

Am Freitag, den 08.11.24 feierten wir gemeinsam auf unserem wunderschönen Stauffenhaus den Begrüßungsabend unseres diesjährigen Gründungsfestes.
Gemeinsam mit allen Damen, Alten Herren und Aktiven, genossen wir die Nacht bis in die frühen Morgenstunden. Ein reichhaltiges Buffet mit köstlichen Häppchen erwartete uns. Die Tische waren festlich mit weißen Tischdecken und funkelnden Kerzenleuchtern geschmückt, während die Herren im eleganten Smoking und die Damen in atemberaubenden Abendkleidern erschienen – so lässt es sich feiern!
 Der feucht-fröhliche Ausklang in der Kneipe durfte natürlich nicht fehlen. Das Methorn wurde gefüllt und bis in die späten Stunden blieben die letzten Gäste zusammen.
Wir freuen uns schon auf die kommenden Tage des Gründungsfestes.

Semesterantrittskneipe

Am Samstag, den 12. Oktober 2024 bahnte sich der Vorlesungsbeginn
an LMU und TUM zum nächsten Montag an. Zur Vorbereitung fand der
Fahnenaufzug an unserem Verbindungshaus statt, um das neue
Semester und die am gleichen Tag stattfindende Semesterantrittskneipe
zu begehen. Die Kneipe diente an diesem Tag jedoch nicht nur zur
Begrüßung des Semesters und aus der Heimat zurückgekehrter
Bundesbrüder, sondern auch zur Feier der 100. Jährung des Kaufes des
Stauffenhauses. Die Festlichkeiten fingen mit einer Rede des Vorsitzenden des
Stauffenhausvereins an. Dessen Aufgaben zum Großteil die
Verwaltung und Instandhaltung des Hauses sind. Die Rede besprach
die Jahrhunderte lange Geschichte des Gebäudes sowie die Wichtigkeit
der Schließung der Brandschutztüren. Begrüßen durften wir
auch noch einen Vertreter eines unserer sehr geschätzten
Gründungsbünde einer sehr verehrlichen Karlsruher Burschenschaft
Teutonia, der uns aufgrund des Anlasses ein sehr geschmackvolles
Geschenk überbracht hat. Es war ein gerahmtes Bild mit einigen unserer Gründungsburschen. Das ist ein bedeutsames Geschenk das nicht einfach zu
überbieten sein wird.

Semesterabschlusskneipe

Mit unserer traditionellen Semesterabschlusskneipe haben wir das ereignisreiche Sommersemester 2024 gebührend verabschiedet. Nach einem Semester voller schöner gemeinsamer Erlebnisse konnten wir die letzte Kneipe des Semesters genießen, bevor wir uns wieder in die Prüfungsphase begeben.

Der Abend bot ein vielfältiges Programm: Ein Höhepunkt war der Fuchsenulk, bei dem unsere Füchse kreativ die verschiedenen Fraktionen des Europaparlaments darstellten – eine gelungene Mischung aus Tradition und aktuellem Zeitgeschehen. Für das leibliche Wohl sorgten ebenfalls die Füchse mit der Verteilung von Leberkäsesemmeln als Teil des Mitternachtsimbisses, einer beliebten Stärkung bei unseren Kneipen. Darüber hinaus wurden gute Reden gehalten, sowohl von unserem Sprecher als auch von Gästen. Mit Besuchern aus anderen Verbindungen und einer guten Beteiligung der Alten Herren konnten wir gemeinsam ein erfolgreiches Semester feiern. Wir wünschen allen eine gute Vorbereitung für die Prüfungszeit und freuen uns auf weitere Kneipen im kommenden Wintersemester.

Frankenwanderung

Am Wochenende des 15. und 16. Juni machte unsere Aktivitas wieder eine Wanderung durch die schöne Fränkische Schweiz. Mit Burschenschafterfahne und Couleur bewaffnet machten wir uns auf, den Fünf-Seidla-Steig entlangzuwandern.

Bei dieser Route ist es Brauch, in fünf Gasthäusern fünf verschiedene Biere zu trinken, um so Stempel zu sammeln. Mit allen fünf Stempeln konnte dann ein Krug als Erinnerung erworben werden, damit uns diese schöne Wanderung so schnell nicht in Vergessenheit gerät.

Entlang der verschiedenen Ortschaften konnten wir im Sonnenschein nicht nur die beeindruckende Landschaft der Fränkischen Schweiz bestaunen, sondern in den lieblichen Ortschaften, die entlang des Weges lagen, auch die ein oder andere Wirtschaft besuchen. Dort lernten wir nicht nur die örtliche Küche sehr zu schätzen, sondern machten auch Bekanntschaft mit den örtlichen Brauereien, deren Produkte mit ihrem Abwechslungsreichtum und ihrem Geschmack immer wieder überzeugen konnten.

Entlang unserer langen Wanderung begegneten wir den örtlichen Bewohnern, welche unsere muntere Truppe immer wieder freundlich empfingen und das eine oder andere Gespräch mit uns führten.

Alles in allem handelte es sich um eine großartige Wanderung, die für alle Teilnehmer noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Sonnenwendfeier am Schloss Dachau

Ein weiteres Mal konnten wir einen schönen Abend im Garten unserer Bundesbrüder verbringen. Nachdem der obligatorische Gang zum benachbarten Schloss getan war, begannen wir es uns mit dem üppigen Grillgut, dem leckeren Bier und später auch einigen Kommersliedern gut gehen zu lassen. Es war zum wiederholten Male eine sehr schöne Feier im Kreise von Bundesbrüdern und Gästen. Die Ausdauerndsten traten dann auch wenige Stunden nach der letzten S-Bahn ihre Fahrt zurück nach München an.