2. außerordentlicher BA

Am 12. Juni haben wir erneut in Kooperation mit dem Hayek-Club einen Burschenschaftlichen Abend organisiert. Das Thema war: „Pandemie oder Plandemie – Von fachlicher Inkompetenz über Missachtung rechtlicher Mindeststandards auf dem Weg zum autoritären Staat?“

Herr PD Dr. Dr. Schierholz führte uns chronologisch und umfassend durch die Entwicklungen der Corona-Zeit. Zu Beginn erläuterte er, dass es sich sehr wohl um eine Pandemie handelte, diese in der Menschheit aber auch alle paar Jahrzehnte auftreten.

Die verschiedenen Phasen, Akteure und Maßnahmen sprach er strukturiert an und verglich die unterschiedlichen Herangehensweisen der Staaten. Deutschland hat in keinem Falle eine gute Figur gemacht.

Die Verfolgung Andersdenkender, von Wissenschaftlern, die für manche Narrative unbequem wurden, die Nutzung irreführender Zahlen und die Missachtung von Standards, teilweise sogar des gesunden Menschenverstandes führte er auf nicht nur interessante, sondern auch wenig ermüdende Art und Weise auf.

Die Sündenbockpolitik war ein stetiges und umfassendes Element in dieser Zeit. Denunziation ist wieder in Mode.
Was bleibt sind zum einen gesellschaftliche Spaltung, zum anderen demaskierte Institutionen und sensibilisierte Bürger.
Gewinne aus den Entwicklungen dieser Zeit hat natürlich auch die Pharma-Industrie gemacht. Längerfristig haben jedoch die großen Digitalunternehmen vornehmlich aus den Vereinigten Staaten profitiert.

Außerdem ist das Versagen von Politik und einigen anderen Bereichen während und vor der Krise sowie die fehlende Aufarbeitung und damit das fortgesetzte Versagen im Nachgang zu konstatieren. In den Folgejahren liest man, sicherlich aufgrund der Sensibilisierung und der Aufmerksamkeitsökonomie, immer wieder von der nächsten möglichen Seuche. Ob man die nächste tatsächliche Pandemie mit dem gleichen Personal oder ähnlich eingestellten Akteuren erleben möchte darf bezweifelt werden.

Der sehr umfassende Ansatz des Referenten und der Fragen des Publikums hat auch zum Anschneiden und Vergleich mit vielen artverwandten Themen geführt.

Herrenabend

Letzten Samstagabend sammelten wir uns in geselliger Runde auf dem Haus. Nach einem ereignisreichen Vormittag, an dem unser Kneipsaal zwei Bünden für einen Mensurtag zur Verfügung gestellt wurde, setzten wir uns zusammen für ein paar Teller Grillfleisch. Mit Farbenbrüdern der SV Syburgia Dortmund und sogar einem estnischen Korporierten wurden verschiedene Whiskeysorten von mild bis rauchig verkostet, auch an Zigarren fehlte es nicht.

Wegen der hohen Anzahl an Dortmundern wurde trotz unseres bayrischen Standortes das CL-Finale geschaut, das leider keine deutsche Mannschaft für sich gewinnen konnte. Später ließen wir den Abend an der Theke und bei Billardrunden ausklingen. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit der SV Syburgia!

Weißwurstfrühschoppen zum 131. Stiftungsfest

Als Ausklang unseres schönen Stiftungsfestes fand auch diesmal ein Weißwurstfrühschoppen statt. Mit frischen Weißwürsten, Beilagen, Brezn, Weißbier und Kuchen feierten wir die vergangenen Tage zusammen mit Alten Herren, der Aktivitas und Gästen.

Wir fingen am Morgen an und blieben in guter Gesellschaft bis zum späten Nachmittag zusammen, mit gutem Essen und guten Getränken. Wir sind froh, dass wir so ein schönes Stiftungsfest erleben und unseren Bund so gut feiern konnten.

Vivat, crescat, floreat Münchener Burschenschaft Stauffia!

Begrüßungsabend des 131. Stiftungsfestes

Am 17. Mai 2024 feierten wir den Begrüßungsabend des 131. Stiftungsfestes in Gesellschaft unserer bundesbrüderlichen Gemeinschaft und unserer Damen. Dieses besondere Ereignis ermöglichte es uns, alte Freunde zusammenzubringen und verschiedene Generationen unseres Bundes zu verknüpfen. Der Auftakt unseres Gründungsfestes war geprägt von festlicher Kleidung, einem freundlichen Empfang mit köstlichem Sekt und dem Wiedersehen im altehrwürdigen Kneipsaal mit alten Freunden. Gute Unterhaltungen, Feiern und ein gemütlicher Abend rundeten die festliche Atmosphäre ab.


Begleitet von Delikatessen und süßen Nachspeisen vom Buffet genossen wir diesen Abend auf unserem schönen Stauffenhaus. Zur Auswahl standen Schweinsbraten, Knödel und Schupfnudeln. Als süße Nachspeise gab es Musso Chocolat.

Opernbesuch: Ein Abend voller Kultur

Auch die kulturelle Bildung darf in einer Burschenschaft wie der unseren nicht zu kurz kommen. Daher entschieden wir uns in diesem Semester, die nur einen Katzensprung von uns entfernte Oper in München zu besuchen. Gut gekleidet – die Herren im Smoking und die Damen im Abendkleid – machten wir uns auf den Weg.

Da wir keine halben Sachen machen, wählten wir direkt eine längere Wagner-Oper aus. Über viereinhalb Stunden lauschten wir dem Bayerischen Staatsorchester, das großartige Stücke darbot. Die moderne Interpretation des „Tannhäuser“ bestach teils durch ihren beeindruckenden Lichteinsatz, teils verwirrte sie durch die Bodentänze. Es war hilfreich, dass wir zuvor von einem Gast unserer lieben Stauffia einen spannenden Einblick in das Stück erhalten hatten. Dies erleichterte das Verständnis erheblich und trug dazu bei, dass sich auch Opernneulinge auf das Stück einlassen konnten.

Nach der langen Oper und einigen Gläsern Sekt in den Pausen ließen wir den Abend in gemütlicher Runde mit Billard und Bier auf unserem schönen Haus ausklingen, gemeinsam mit den Verbandsbrüdern e.s.v. MB! Alemannia.

Eine so schöne und bereichernde Veranstaltung werden wir im nächsten Semester sicherlich wiederholen. Allein das Ambiente und die Musik lohnen allemal!

Fuchsenessen

In diesem Semester wurde das immer wiederkehrende Fuchsenessens mit großer Begeisterung und freudiger Erwartung zelebriert.. Unser geschätzter Alter Herr und seine Frau luden uns in ihre gastliche Obhut ein, um uns nicht nur kulinarisch zu verwöhnen, sondern auch in den Feinheiten des modernen Benimmkodex zu unterweisen.

Die Veranstaltung begann mit der Übergabe von Gastgeschenken, eine Geste der Wertschätzung und des Respekts, die die Grundlage für einen gelungenen Abend legte. Wir wurden mit einen Champagne als Aperitif empfangen, was die Stimmung sofort anhob und die Erwartungen auf das kommende Festmahl steigerte.

Der festlich gedeckte Tisch war ein wahrer Augenschmaus und lud ein zum Genuss der verschiedenen Gaumenfreuden, die uns an diesem Abend erwarteten. Vom zarten Sushi über die aromatischen Jakobsmuscheln mit Hummer bis hin zu den dekadenten Trüffelspaghetti mit Garnelen und Lamm File mit Kartoffelpuffer, grünem Spargel im Speckmandel und Cognacsoße, jede Speise war ein Meisterwerk der kulinarischen Kunst.

Doch das Fuchsenessen ist mehr als nur ein kulinarisches Ereignis; es ist eine Gelegenheit, die Regeln des guten Benehmens zu erlernen und zu diskutieren. Unser Alte Herr, hat uns mit seinem reichen Schatz an Erfahrungen, führte uns durch die verschiedenen Aspekte der Tischkultur, von der korrekten Begrüßungsreihenfolge bis hin zu Themen, die am Tisch vermieden werden sollten. Er teilte seine Weisheit zu den Feinheiten der Konversation, zum Umgang mit Besteck und zur Kunst des Weinschlürfens.

Die Auswahl an Weinen stand der exquisiten Speisenfolge in nichts nach. Jedes Gericht wurde mit einem sorgfältig ausgewählten Wein serviert, und unser lieber Alter Herr teilte sein Wissen über die Provenienz, die Eigenschaften und die ideale Kombination der Weine mit den Speisen. Der dekantierte Rotwein, der mit Sauerstoff angereichert wurde, entfaltete seinen vollen Geschmack, während der Weißwein in seiner Bandbreite von süß bis trocken die Vielfalt der Käsevarianten harmonisch abrundete.

Als die Uhr schon weit vorangeschritten war, machten wir uns, leicht angeheitert und mit einem Gefühl der Dankbarkeit, auf den Weg zur S-Bahn nach München. Der Abend hatte uns nicht nur kulinarisch verwöhnt, sondern auch in den Feinheiten der Etikette und des Weingenusses gereift. Es war ein Erlebnis, das in Erinnerung bleiben wird und das zugleich zeigt welchen Vorteile es haben kann ein Teil unserer einzigartigen Gemeinschaft zu sein.

Maibowle 2024

Auch in diesem Jahr starteten wir mit unserer alljährliche Maibowle in den blühende Übergang vom Frühling zum Sommer. Von unseren Füchsen kredenzt wurden auch in altbekannter Weise Bowle mit frischem Hugo, Maibowle sowie Aperol Spritz. Wenngleich man angesichts des Wetters behaupten könnte, die Veranstaltung sei ins Wasser gefallen, verirrte sich doch der ein oder andere Gast mitsamt weiblicher Begleitung auf unser schönes Stauffenhaus. Bei ruhiger Musik und Lounge Atmosphäre saß man bis tief in die Nacht beisammen, spielte Schach und lauschte dem warmen Frühlingsregen im Herzen der Stadt unserer Alma Mater.

Cocktailabend

Auch dieses Jahr fand wieder der schon beinahe legendäre Cocktailabend in geselliger Runde auf unserem schönen Staufenhaus statt. Die Stimmung ließ sich auch durch das nicht allzu gute Wetter nicht trüben, und zu südamerikanischer Musik wurde bis in die späten Abendstunden getanzt.

Natürlich dürfen an einem solchen kubanischen Abend die passenden Cocktails nicht fehlen. Mit Frozen Strawberry Margarita, Caipirinha, Cuba Libre und Piña Colada zu unschlagbaren Preisen in der Münchner Innenstadt wurden sogar die hartnäckigsten Biertrinker überzeugt. 😉

Kenner wissen natürlich, dass ein guter Caipi ungeschlagen ist. Wer Inspiration sucht, hier ist das Rezept, das wir verwendet haben:

Zubereitung:

  1. Die beiden Enden der unbehandelten Limetten abschneiden, die Frucht achteln und in ein Glas geben.
  2. Danach den braunen Zucker darüber verteilen und die Limettenstücke mit einem Stößel leicht ausdrücken.
  3. Zum Schluss Cachaça dazugeben und das Glas mit Crushed Ice auffüllen – alles gut umrühren.
  4. Mit Sprudel auffüllen und den Cocktail mit einem Trinkhalm servieren.

Wir freuen uns auf den nächsten Cocktailabend und laden alle unsere Gäste natürlich herzlich dazu ein.

Aktivenabend

Der Abend begann im Kneipsaal, dem Herzen unseres schönen Hauses. Für den Abend war ein Drei-Gänge-Menü und eine Verkostung von vier verschiedenen Biersorten geplant, alles thematisiert auf Schwaben. Als der Appetit wuchs, kam der erste Gang des Abends: Maultaschensuppe, begleitet von einem köstlichen Bier. Nach einer kleinen Pause, um sich mit Freunden zu unterhalten und schöne Momente auszutauschen, kam das Hauptgericht: Schwabenteller, bestehend aus gebackenen Schweinefilets in Sahnesoße mit Champignons, begleitet von hausgemachten Spätzle. Natürlich musste dieses Gericht mit einem Weihenstephaner Weizenbier serviert werden, um die Kehle zu schmieren und den Durst zu löschen. Obwohl wir zu diesem Zeitpunkt alle bereits satt waren, durfte der Nachtisch nie fehlen. Unser Vergnügungswart kümmerte sich darum, köstliche Schwarzwälder-Becher mit Schokoladeneis, Kirschen in Kirschwasser und natürlich Schlagsahne mit Schokoladenstückchen vorzubereiten.

Nach diesem spektakulären Abendessen machten wir einen Ausklang im Kneipsaal mit einer französischen Bierspezialität, einem Geschenk, das einer unserer Gäste als Dankeschön für dieses Event mitgebracht hatte.

Semesterantrittskneipe SS24

Das Semester hat wieder begonnen. Und bevor es wieder hinter die Bücher und in die Hörsäle geht, wird natürlich auch auf dem Stauffenhaus gefeiert. In geselliger Runde konnten sich Jung und Alt austauschen, bei Bier und Gesang. Aus der Bierorgel ertönten altstudentische Melodien, begleitet vom Gesang der anwesenden Kneipgäste. Es ist das nun ach so bekannte Ritual um den Wechsel von Semesterferien ins Semester in guter Gesellschaft zu feiern. Auch nach dem Offiz wurde laut und munter gesungen, und zur Unterhaltung hatten unsere Füchse natürlich einen unterhaltsamen Fuchsenulk vorbereitet. Das Ende der Kneipe wurde wie gewohnt mit dem Mitternachtsschrei und dem Gesang der Fakultätsstrophen eingeleitet. Nun stand nur noch ein von den Füchsen zubereiteter Imbiss in Form einer Currywurst auf der Agenda, natürlich begleitet von hopfiger Erfrischung an der Theke. Wir haben an diesem Abend zwar das Rad nicht neu erfunden, aber der Wagen der rollt.

Lebe, blühe und gedeihe Münchner Burschenschaft Stauffia!