Unsere Semesterabschlusskneipe

Während für einige Bundesbrüder schon die Prüfungsphase begonnen hat, fand zum Abschluss des Semesters die traditionelle Semesterabschlusskneipe statt. Diese konnten wir aufgrund der aktuellen Beschränkungen leider nur in kleinem Kreise auf unserem schönen Stauffenhaus feiern. Nichtsdestotrotz war es, unter Einhaltung der geltenden Regeln, für die Beteiligten eine schöne Möglichkeit, die alten Coleurstudentischen Traditionen wiederaufleben zu lassen. So wurden die Commersbücher verteilt, Lieder gesungen und ein gelungener Fuxenulk vorgeführt.

Ein besonderer Moment für alle Kneipgäste ist es immer wieder, wenn sich junge Studenten dazu entscheiden, das Fuchsenband aufzunehmen. Erfreulicherweise war dies bei der diesjährigen Semesterabschlusskneipe der Fall. So konnten wir ein neues Mitglied in unseren Reihen willkommen heißen. Mit dem nun größten Fuchenstall der Münchener Burschenschaften können wir so auf eine glänzende Zukunft blicken und das Aktivenleben zu einer spannenden und unvergessenen Zeit werden lassen.

Mit einem Mitternachtsimbiss wurde nach der Kneipe für das leibliche Wohl gesorgt und die Beteiligten der Semesterabschlusskneipe zum Verweilen angeregt. Abschließend ist in Anbetracht der kommenden Prüfungen allen Studierenden viel Erfolg und gutes Durchhaltevermögen zu wünschen!  Mit Blick in die Zukunft bleibt nur zu hoffen, dass wir im nächsten Semester solche tollen Abende wieder in größerer Runde und mit vielen Alten Herren verleben dürfen. Denn eins steht fest: Obwohl es ein gelungener Abend war, kann solch einer ohne die Teilnahme von Alten Herren nie vollständig sein!

Weihnachtskreuzkneipe mit ADV Bavaria-Aurea

Alljährlich wird auf unserem schönen Stauffenhaus die Adventszeit mit einer besinnlichen Kneipe versüßt. Es ist in den letzten Jahren fast schon Tradition geworden, die Kneipe gemeinsam mit Vertreterinnen einer akademischen Damenverbindung Bavaria Aurea München zu veranstalten. Die Aufgabenteilung war simpel: wir Stauffen richteten einen geschmückten Kneipsaal mit Nordmann-Tanne her – traditionell die größte verfügbare Tanne, die auf der Theresienwiese verkauft wird, in der U5 nach Hause transportiert – und die güldnen Bayrinnen sorgten für eine adäquate weihnachtliche Verpflegung.

Gemütlich fühlte es sich an, den Minustemperaturen außerhalb zu entfliehen und studentische Bräuche gemeinsam zu pflegen. Das Präsidium bestehend aus dem Sprecher der Stauffen und der Fuchsmajora der Bavarinnen stimmte passende Lieder an: Krambambuli, O Tannenbaum oder auch ganz klassisch Gaudeamus Igitur. Abgerundet wurde die Kneipleitung durch zwei aufeinander aufbauende Reden zur Freiheit im Zusammenhang mit den Einschränkungen der Regierung aufgrund des Corona-Virus.

In dieser Art und Weise feierten wir die Weihnachtszeit in würdiger Form und angenehmem Rahmen. Die Gesichter waren noch unbekümmert vom Examen, dass so fern wie nie schien – dabei neigte sich das Semester bereits dem Ende zu! In diesem Sinne wünsche ich allen Stauffen und Bavarinnen eine besinnliche Weihnachtszeit mit der Familie und ein erfolgreiches Wintersemester 2021/22.

Vivant, crescant, floreant Stauffia et Bavaria Aurea!

Unsere Feuerzangenbowle

„Junge Bäume die wachsen wollen, muss man anbinden, dass sie schöngerade wachsen, nicht nach allen Seiten ausschlagen und genauso ist es mit den jungen Menschen. Disziplin muss das Band sein, dass sie bindet, zu schönem geraden Wachstum.“ – Oberlehrer Dr. Brett

Ende November fand auf unserem Stauffenhaus wieder die traditionelle Feuerzangenbowle statt. Wie jedes Jahr bereitete unser gleicher Alter Herr die Bowle und es war wieder ein Erlebnis, den brennenden Zuckerhut mit Rum zu sehen. Später am Abend haben wir mit den anwesenden Gästen den gleichnamigen Film dazu angeschaut, in dem ein junger Akademiker sich wieder als Schüler an ein Gymnasium begibt, um den alten Schulprofessoren Streiche zu spielen. Es war allemal eine gelungene Veranstaltung.

Das 128. Gründungsfest

„Es ist so herrlich, dass wir heute mit so vielen Stauffen gemeinsam unser 128. Gründungsfest auf unserem schönen Stauffenhaus feiern können!“, sagte unser Altherrenverbands-Vorsitzender treffend zur Einleitung des Abends. Im gefüllten Kneipsaal sitzend spürte man, dass seine Meinung von vielen der Anwesenden geteilt wurde: Endlich wieder zusammenkommen, Burschenschaft leben und erleben, Studentenlieder singen und Augustiner genießen. In der Kneipe saßen außer uns Stauffen auch Vertreter einer sehr verehrlichen Burschenschaft Rheno-Palatia zu Augsburg sowie einer Schülerverbindung Juvenis Gothia zu Berlin – dessen Vertreter sich einig waren: „Die lange Anreise hat sich gelohnt! Selten so eine schöne Kneipe erlebt.“

Die Festrede hielt unser lieber Alter Herr Henrich. Messerscharf argumentierte er für die Sinnhaftigkeit einiger Maßnahmen, die unser Leben seit einigen Semestern prägen – und gnadenlos verurteilte er viele dieser Erlasse, deren Sinn er anzweifelte. Wissenschaftlich, freiheitlich, burschenschaftlich – mit einem hoffnungsvollen Abschluss vollendete unser Festredner seine Worte zu dem Thema, dass manche schon seit dem ersten Semester umtreibt.

Fünf neue Mitglieder des Wintersemester 2021/22 durften heute die erste „richtige“ große Kneipe miterleben. Angeleitet von vier erfahrenen Füchsen aus den Vorsemestern sorgten sie für eine adäquate Athmosphäre der Festlichkeit sowohl vor- als auch während der Kneipe. An dieser Stelle möchte die Aktivitas noch einen Dank und Glückwünsche an unseren Altherrenverband-Vorsitzenden ausrichten: Glückwünsch zur Geburt deines Sohnes Gero und vielen Dank für deine großzügige Spende von zwei Fässern Bier – wir wünschen euch Gesundheit und Durchhaltevermögen für diese aufregende Zeit.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Vivat, Crescat, Floreat Münchener Burschenschaft Stauffia! Wir haben nichts verlernt – und können auf ein schönes 128. Jahr mit vielen neuen Gesichtern und spannenden Veranstaltungen hinblicken.

Die Festrede

Semesterantrittskneipe des Wintersemesters 2021/22

Nach der langen Semesterferienpause fand wieder die Semesterantrittskneipe auf unserem schönen Stauffenhaus statt. Es war schön, in dieser nunmehr neunzehn Monate währenden ungewöhnlichen Lage wieder eine größere Anzahl an Alten Herren begrüßen zu dürfen.

Die Sprecherrede des frisch gekürten Sprechers behandelte seine persönlichen Erfahrungen in der Bundeswehr, mit einem Ausblick auf unsere Geschichte und Verbindung.

Höchst erfreulich war, vier jungen Studenten das Fuchsenband zu übergeben und sie nunmehr Teil unserer neun Mann köpfigen Fuchsia nennen zu können. Im Inoffiz, wurde weiter feuchtfröhlich gesungen, mit teilweise den jungen Aktivengenerationen unbekannten Liedern, die die Alten Herren aus Ihren Erinnerungen der Aktivenzeit herausholten.

Zum Schluss wurde mit einem Mitternachtsimbiss für das leibliche Wohl gesorgt. Es war allemal ein würdiger Start in das neue neue Wintersemester 20/21.

Rückblick: Semesterantrittskneipe des Sommersemesters 2020

Am Samstag den 25.04.2020 hätte auf unserem Stauffenhaus die Semesterantrittskneipe stattfinden sollen. Stattdessen fand sie vielerorts statt. Sie fand in den verschiedensten Zimmern, Häusern, Dörfern und Städten statt. Sie fand jenseits des Stauffenhauses, in Bayern, in Deutschland statt.
In diesen neuen und herausfordernden Zeiten hatten die Gäste, Alten Herren und Inaktiven, nur die Möglichkeit, digital an der Kneipe teilzunehmen. Trotz den physischen Hindernissen waren erfreulich viele Teilnehmer an der Kneipe da.
Die hervorragende Sprecherrede über der Wahrung der studentischen Traditionen und die Bedeutung der Mensur gab der Kneipe eine Stimmung, die Andenken an die Kneipen von früher gab. Nach der inspirierenden Rede wurde fröhlich und laut gesungen, daheim und auf dem Stauffenhaus.
Besonders erfreulich war, dass wir einen neuen Fuchs in unseren Reihen aufnehmen durften. Mit einem sehr großen Fuchsenstall hoffen wir, wird sich das Aktivenleben noch spannender gestalten in den kommenden Semestern.
Im Inoffiz wurde feuchtfröhlich und heiter gesungen. Obwohl es schwieriger war als je zuvor einen Quergesang anzufangen, gelang es trotzdem einige Male. Zum Schluss verwandelte sich die Kneipe von eine virtuelle in eine, die sich trotz allem nicht sehr viel anders fühlte, als die gewöhnlichen Kneipen. Darauf können wir uns auch in Zukunft freuen.

Rückblick: Semesterabschlusskneipe des Wintersemesters 2019/2020

Wie im Flug verging das endende Semester, während dessen vor allem unsere vier neuen Füchse viel zu lernen hatten. Am 1. Februar wurde auf dem Haus unserer lieben Münchner Burschenschaft Stauffia bei der Semesterabschlusskneipe noch einmal auf die Herrlichkeit des couleurstudentischen Lebens angestoßen und gefeiert. Unsere aktiven Bundesbrüder genossen vor Beginn der Klausurenphase gemeinsam mit Alten Herren und einigen Gästen einen wahrhaft feuchtfröhlichen Abend.

Unser Sprecher entschied sich in seiner Rede für eine Bezugnahme auf die um sich greifende Klimahysterie, die seit Monaten fast alle anderen politischen Themen aus dem öffentlichen Diskurs zurückdrängt. Der Sprecher kritisierte die Panikmache der Fridays-for-Future-Apologetin Greta Thunberg und betonte, dass die meisten hervorgebrachten Ideen, wie beispielsweise die Verbote von Plastiktüten und Einwegbechern nur das moralische Gewissen der Unterstüzer beruhigen, aber nicht dem Klimaschutz dienen. Statt im Namen der Weltrettung in Deutschland wichtige Industriezweige, die unseren Wohlstand sichern, abzubauen, sollten wir lieber honorieren, welche massiven technischen Fortschritte z.B. in der Automobilbranche bereits erzielt wurden, die schon jetzt die Umweltschädlichkeit auf ein Minimum eindämmen. Der Sprecher plädierte dafür, dass wir uns als freigeistige Akademiker vernunftgeleiteten Debatten widmen und uns weder dem Lager der „Greta- Fanboys“ noch dem Lager der „Greta-Hater“ zuordnen sollten.

Nach dem Verklingen vieler wunderschöner Canti, die abwechselnd von drei Bundesbrüdern an der Bierorgel begleitet wurden, durften die Anwesenden nach dem Mitternachtsschrei noch den von den Füchsen vorbereiteten Imbiss verzehren und das Semester an der Theke ausklingen lassen.

Für die anstehenden Klausuren und Arbeiten wünschen wir allen studierenden Bundesbrüdern und ihren Kommilitonen erfolgreiche Ergebnisse, sodass die vorlesungsfreie Zeit sorgenfrei genossen werden kann.

Rückblick: Klassische Herrenmode – Eleganter Stil mit Studentenbudget

Am Freitag den 17. Januar durfte die MB! Stauffia einen besonderen Gast auf dem Haus begrüßen. Der Blogger und Vintagemode-Enthusiast Niklas Hoppe, auch als „Vintagebursche“ bekannt, hielt einen sehr interessanten Vortrag über anständige Herrenmode im 21. Jahrhundert.

Verbindungsstudenten sind vielerorts dafür bekannt, dass sie einen hohen Anspruch haben, sich anständig und dem Anlass angemessen zu kleiden. Die MB! Stauffia ist da freilich keine Ausnahme, ist sie doch bezüglich des Auftretens ihrer Mitglieder an das weiße Prinzip angelehnt. Vor diesem Hintergrund brachte Herr Hoppe vielerlei neue Einsichten bezüglich Vintagemode in die Welt der anwesenden Bundesbrüder und der zahlreich erschienenen Gäste.

Viele kennen bestimmt die herkömmlichen „Knigge-Regeln“ bezüglich des Anzugtragens, aber dieser Vortrag ging noch viel weiter. Herr Hoppe konnte überzeugen, in manchen Hinsichten etwas lässiger zu sein, und lieferte klare und nachvollziehbare Stilempfehlungen. So konnten selbst Anwesende, dich sich bereits gut auskannten, trotzdem viel lernen.

Aber am wichtigsten waren vielleicht die Empfehlungen zum Beschaffen von Vintagekleidung. Viele wissen, wie und wo sie gute Kleidung neu kaufen können. Unbekannter ist eher die Existenz von Kleinanzeigen mit hochtauglichen Anzügen und andere Herrenmode. Diesbezüglich war es sehr erfreulich, von Herrn Hoppe konkrete Empfehlungen bezüglich guter Angebote zu erhalten.

Die MB! Stauffia freut sich, dass die Gäste sehr großes Interesse zeigten, und auch über die fröhliche Gesellschaft, später am Abend an der Theke. Auch möchten wir uns herzlichst bei Herrn Hoppe bedanken, und hoffen, dass es ihm so gut wie uns gefallen hat.

Rückblick: Feuerzangenbowle

„Ein Teufelszeug, kann ich Ihnen sagen! Geht scheußlich aufs Gemüt. Und macht einen herrlichen Kater!“

Um dieses Zitat aus dem Kultfilm „Die Feuerzangenbowle“ zu überprüfen, veranstalteten wir am Samstag dem 30.11.19, zusammen mit e.v. ADV Selenia München, unsere traditionelle Feuerzangenbowle. Wie in jedem Jahr wurde die Feuerzangenbowle erneut von unserem Alten Herren Toni W. zubereitet, wofür sich die Aktivitas an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchte!

Pünktlich zu Veranstaltungsbeginn entflammte unser AH W. die Zuckerhüte der Feuerzangenbowle. Nun konnte der Abend in bläulichem Flammenschein endlich beginnen! Nachdem der Zucker vollständig in die Bowle getropft war, nahmen wir alle erstmal einen „wönzigen Schlock“ bevor wir mit dem Film starteten.

Wir lauschten aufmerksam den Erzählungen des Herrn Dr. Johannes Pfeiffer, tranken unsere köstliche Bowle und naschten an den angebotenen Köstlichkeiten.

Nach dem Ende des Films, fand der Abend seinen Ausklang bei vielen guten Gesprächen in unserem Foyer. Wir bedanken uns bei allen korporierten und nichtkorporierten Gästen für Ihr Erscheinen und wünschen eine besinnliche Vorweihnachtszeit!

Rückblick: Festkneipe anlässlich des 127. Gründungsfests

Der 9. November 2019 war für uns als Deutsche und als Stauffen ein zweifach geschichtsträchtiges Datum. Nicht nur gedachten wir dem 30. Jahrestag des Falls der Mauer die unser deutsches Vaterland jahrzehntelang teilte, sondern feierten auch die 127. Gründung unserer lieben MB! Stauffia!

Nach einer produktiven Aussprache am Nachmittag und einem gemeinsammen Abendessen konnte die Festkneipe beginnen, die durch die Anwesenheit zahlreicher Alter Herren beehrt wurde. Es sollte eine Festkneipe werden, die mit mehreren Höhepunkten aufwarten konnte!

Ein besonders freudiger Glanzpunkt war die Zelebrierung der Auszeichnung eines Alten Herren mit dem Bundesverdienstkreuz für seine beruflichen und ausserberuflichen Verdienste um unser deutsches Vaterland. Ihre Anerkennung äußerte die Corona durch tosenden Beifall, der sich nach der Ankündigung des Geehrten, sämtliche Getränke für diese Kneipe zu spendieren, noch steigerte.

Einen Kontrast zum fröhlichen Anlass der Festkneipe bildete die ernste Festrede, die sich einem aktuellen weltpolitischen Thema widmete. Gespannt und interessiert lauschten die Anwesenden dem Vortrag eines Bundesbruders zu weniger bekannten historischen Hintergründen und gegenwärtigen Entwicklungen in der Krisenregion des Orients. Es gehört zum burschenschaftlichen Selbstverständnis den geistigen Horizont zu erweitern und sich auch weniger heiteren Themen zu widmen. Die Zuhörer quittierten den halbstündigen Vortrag mit gebührendem Applaus.

Ein weiterer Höhepunkt war die weihevolle Zeremonie zur Burschung eines bewährten Bundesbruders, dem auch das verantwortungsvolle Amt des Fuchsmajors anvertraut wurde. Einen neuen Fuchsen für den bereits gut gefüllten Fuchsenstall erhielt er auf dieser Kneipe gleich mit dazu! Unser neuester Bursch durfte dann auch dem weiteren Verlauf der Kneipe leiten, in dem mit kräftiger Kehle und freudigen Herzen alte deutsche Lieder gesungen wurden. Für Unterhaltung sorgte auch eine Fuchsenmimik die einen Blick in die Zukunft wagte!

Nachdem es Mitternacht schlug und der altehrwürdige Mitternachtsschrei erklang, stärkten sich die Anwesenden mit herzhaft belegten Brötchen, die fleißige Fuchsen zubereitet hatten. Noch einige Stunden plauderten oder sangen Bundesbrüder an der Theke und im Kneipsaal. Auf diese Weise wurden Freundschaftsbande zwischen den Generationen unserer Bundesbrüder neu geknüpft oder wieder aufgefrischt.

Es war ein rundum gelungenes Gründungsfest, das mit seinen heiteren und ernsten Noten sicherlich allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird!