{"id":1342,"date":"2023-04-01T18:53:21","date_gmt":"2023-04-01T16:53:21","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.mb-stauffia.de\/?p=1342"},"modified":"2023-04-19T18:54:44","modified_gmt":"2023-04-19T16:54:44","slug":"fuchsenessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.mb-stauffia.de\/?p=1342","title":{"rendered":"Fuchsenessen"},"content":{"rendered":"\n<p>Wie jedes Semester wurden die neuen F\u00fcchse von unserem lieben Alten Herrn und seiner Frau zum traditionellen Fuchsenessen eingeladen. P\u00fcnktlich um 12 Uhr des 01. Aprils standen entsprechend vier F\u00fcchse inklusive des Fuchsmajors in schneidigen Anz\u00fcgen vor dem Haus im Osten M\u00fcnchens. Nach dem die f\u00f6rmliche Begr\u00fc\u00dfung abgeschlossen und das Gastgeschenk \u00fcberreicht war, wurden wir mit einem Amuse-Gueule aus Datteln und Speck und einigen Gl\u00e4sern Champagner verw\u00f6hnt. Die Stimmung lockerte sich sichtlich und sp\u00e4testens nach Anblick des eindrucksvoll gedeckten Tisches konnten wir es kaum mehr abwarten.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich hat auch diese freudige Veranstaltung einen klaren Bildungsanspruch. Die hypothetische Situation eines gehobenen Gesch\u00e4ftsessens bot vielerlei M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Kritik, Fragen und Diskussionen zum akkuraten Verhalten nach modernen Knigge-Regeln. Man lernte viel dazu und konnte parallel insgesamt zehn G\u00e4nge mit herrlich angerichtetem Essen genie\u00dfen. Vom Sushi \u00fcber Jakobsmuscheln mit schwarzem Reis, Tr\u00fcffelspaghetti mit Garnelen bis hin zum Lamm mit Kartoffeln und Speckbohnen lie\u00df der Gaumenschmau\u00df keine W\u00fcnsche offen und bot durch kleine Fallen immer wieder die M\u00f6glichkeit vom reichen Erfahrungsschatz des Alten Herrn zu profitieren. Dazu geh\u00f6rte beispielsweise auch eine hei\u00dfe K\u00fcrbiscremesuppe, die auf keinen Fall zum Abk\u00fchlen angepustet werden sollte. Aber auch der Umgang mit St\u00e4bchen der asiatischen K\u00fcche oder das Sch\u00e4len von Garnelen stellte sich f\u00fcr den ein oder anderen Bundesbruder als eine koordinative Herausforderung dar. F\u00fcr all die Bundesbr\u00fcder, die es s\u00fc\u00df bevorzugen gab es unter anderem ein vorz\u00fcgliches Zitronensorbet und als Dessert eine Schokotarte mit Amarena Kirschen, bevor das Festmahl durch einen Digestiv mit wahlweise einem Espresso oder einem Schnaps abgeschlossen wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber eine trockene Kehle kann sich bei dieser Veranstaltung mit Sicherheit kein Bundesbruder beschweren. Jeder einzelne Gang wurde seitens des Altherrenehepaares durch einen passenden Wein begleitet. Auch hierbei konnten die Bundesbr\u00fcder von der Expertise der Gastgeber profitieren und beispielsweise viel \u00fcber die Weinherstellung, -probe und -kategorisierung erfahren.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der offizielle Teil der Veranstaltungen endete um 20 Uhr nach etwa acht Stunden speisen und einleuchtenden Anekdoten am Tisch der Familie des Alten Herrn. Eine Erfolgskontrolle durfte nat\u00fcrlich nicht fehlen, weshalb die F\u00fcchse ihr Wissen im angeheiterten Zustand bei einem kurzen Multiple-Choice-Test unter Beweis stellen mussten. Im Anschluss wurde uns noch eine \u00fcppige K\u00e4seplatte angeboten, die wir den Rest des Abends zu den ein oder anderen Flaschen Wein verk\u00f6stigten.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Durch den gef\u00fcllten Magen und der feucht-fr\u00f6hlichen Atmosph\u00e4re h\u00e4tten wir fast die letzte Bahn nach M\u00fcnchen \u00fcbersehen. Nach \u00fcber zw\u00f6lf Stunden \u00fcberragendem Essen, Weinen und Aperitifs machten wir uns also auf den Weg zur S-Bahn. Die Beteiligten sind sich einig \u2013 Diese Veranstaltung, welche gepr\u00e4gt von der Gastfreundschaft unseres Alten Herrn, dem freudigem Charakter, dem hervorragenden Essen und der Getr\u00e4nke sowie der M\u00f6glichkeit zur Weiterbildung ist, muss uns erhalten bleiben! Es ist ein Erlebnis mit Erinnerungswert, dass durchaus ein Argument darstellt ein Stauffe zu werden.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/blog.mb-stauffia.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMG_6548-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1344\" srcset=\"https:\/\/blog.mb-stauffia.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMG_6548-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/blog.mb-stauffia.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMG_6548-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.mb-stauffia.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMG_6548-768x512.jpg 768w, https:\/\/blog.mb-stauffia.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMG_6548-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/blog.mb-stauffia.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMG_6548-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/blog.mb-stauffia.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/IMG_6548-624x416.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie jedes Semester wurden die neuen F\u00fcchse von unserem lieben Alten Herrn und seiner Frau zum traditionellen Fuchsenessen eingeladen. 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